Friesenheim Alle zehn Stimmen gehen an Kopf

Der neue Schutterner Ortschaftsrat (von links): Simon Spinner, Pirmin Maus, Siegfried Greiner, Matthias Mörder, Hans-Jürgen Kopf, Jürgen Silberer, Julia Hoffmann, Marco Lippmann, Michaela Schöpf und Guido Leberl Foto: Bohnert-Seidel Foto: Lahrer Zeitung

Schuttern (cbs). Hans-Jürgen Kopf vereinte bei der Wahl zum Schutterner Ortsvorsteher alle zehn Stimmen aus dem Ratsgremium auf sich. Zahlreiche Schutterner waren ins Rathaus gekommen und demonstrierten mit ihrem Applaus ihre Zustimmung zur Wahl von Kopf. Sichtlich rang er um Fassung und dankte seinem Gremium, aber auch der gesamten Bürgerschaft. "Die Wahl zum Ortsvorsteher ist für mich eine persönliche Herausforderung, der ich mich sehr gern stellen werde", sagte er. Wichtig sei ihm vor allem die Zusammenarbeit mit dem Ortschaftsrat, Gemeinderat und der gesamten Bürgerschaft. Die Erfahrung habe gezeigt, dass das Amt Geduld und Ausdauer erfordere: "Ich habe die notwendige Geduld dicke Bretter zu bohren", bekannte Kopf.

In seiner Rede bekräftigte er einmal mehr das Gremium des Ortschaftsrats und dessen hohe Bedeutung zum Wohle der Bürgerschaft und erinnerte an markante Stationen der vergangenen fünf Jahre. Auf den Weg gebracht und umgesetzt wurden die Kinderkrippe, schnelles Internet, ein Friedhofskonzept, die Schaffung eines Neubaugebiets, ein sozialer Wohnungsbau und die Erweiterung des Bebauungsplans "Auf dem Segel". Der neue Rat werde sich mit einer großen Themenlage auseinandersetzen: Unter anderem steht die Umsetzung des Verkehrskonzepts sowie die Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzepts auf dem Plan. Außerdem müsse sich der Rat entscheiden, ob er das Güterverkehrsfrachtzentrum will oder nicht.

Wichtig ist Kopf eine gute Diskussionskultur, ein fairer und offener Dialog. Im Anschluss waren viele Bürger gekommen, um ihrem neuen Ortsvorsteher auf die Schulter zu klopfen und alles Gute zu wünschen. Ebenfalls mit zehn Stimmen zum Stellvertreter gewählt wurde Guido Leberl.

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