Fischerbach Verbindungsstraße weiter im Blick

Mit einer Verbindungsstraße einen alternativen Weg zwischen Fischerbach und Haslach geben. Foto: Dorn Foto: Schwarzwälder Bote

Die Kostensteigerungen bei den Bauprojekten der öffentlichen Hand haben einmal mehr die Gemüter des Fischerbacher Gemeinderats bewegt. In der jüngsten Sitzung ging es um die geplante Kreisstraße zwischen Fischerbach und Haslach.

 

Fischerbach. Für die geplante Neutrassierung einer direkteren Anbindung Fischerbachs an Haslach (Straße und Radweg) hatte das Straßenbauamt den beiden anliegenden Gemeinden Haslach und Fischerbach eine Steigerung der 2012 angesetzten Kosten von vier Millionen Euro auf jetzt sechs Millionen Euro avisiert und die Verwaltungen aufgefordert, ein Statement darüber abzugeben, ob die Gemeinden trotz dieser Erhöhung weiter ein Interesse an der Baumaßnahme haben.

Die neue Straße hätte laut der ursprünglichen Planung spätestens dieses Jahr gebaut werden sollen, langwierige Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern – zusätzlich zur Brücke werden auch Flächen für einen Kreisverkehr mit dann drei Ausfahrten benötigt – und die Herstellung der Kompatibilität mit den verschiedenen Varianten der großen Haslacher Stadtumfahrung B 33 und B 294 hatten für gehörige Verzögerungen gesorgt.

Für Fischerbach betonten Vertreter beider Fraktionen die Wichtigkeit dieser neuen Straße, die etwa in Höhe des "Bildstöckle" die Kinzig mit einem neuen Brückenbauwerk überquert und dann auf Haslacher Seite im Industriegebiet "Mühlengrün" an die neue Bahnunterführung angebunden wird. Sie wünschten aber auch einen deutlichen Hinweis darauf, dass die finanziellen Mittel der Gemeinde begrenzt seien was mögliche weitere Kostensteigerungen anbelangt.

Mit diesem Vorbehalt beschloss der Rat einstimmig, die Erhöhung des Fischerbacher Eigenanteils um 50 000 Euro auf jetzt 150 000 Euro mitzutragen und das Straßenbauamt mit der Fortführung der Planungen zu beauftragen.

Die neue Straße würde auf Fischerbacher Seite in einen Kreisverkehr münden. In Haslach würde sie schließlich nach der Unterführung ins "Mühlegrün" auf die Schwarzwaldstraße führen.