Fischerbach Hausacher Nachwuchstalent gewinnt

Mit einer Überraschung hat das vierte Nill-Bike-Bergrennen des RSV Fischerbach am Samstag geendet. Nachdem Andreas Crivellin in den Jahren zuvor wiederholt als erster durch das Ziel rauschte, musste er sich diesmal einem Nachwuchstalent geschlagen geben.

Fischerbach . Zwölf Kilometer und 580 Höhenmeter hatten die Biker zurücklegen müssen. Für Jugendliche und Schüler gab es einen Rundkurs, bei dem die Kinder je nach Altersklasse eine bestimmte Anzahl an Runden zu absolvieren hatten. Außerdem gab es eine Gruppenwertung mit drei Fahrern sowie eine Mixed-Team-Wertung.

Bilanz aus Veranstaltersicht: Mit insgesamt 66 Startern bei den Erwachsenen und 29 bei den Schülern zeigte sich Reinhard Braun, Vorsitzender des Radsportvereins "Eintracht" Fischerbach (RSV), insgesamt zufrieden. Jedoch: "Bei so vielen Mountainbikern in der Region könnten durchaus mehr Radler kommen", sagte er bei der Siegerehrung im Festzelt. Sein Traum: 100 Teilnehmer.

Dennoch freute sich Braun darüber, wie gut zum Beispiel das Kinderrennen angenommen wird. "Ich glaube, das wird eine kleine Erfolgsstory werden. Das Konzept mit dem Start direkt am Festzelt geht auf", so der RSV-Vorsitzende.

Große Siegerehrung: Nachdem Crivellin in den vergangenen drei Jahren gewann, musste der Oberndorfer sich diesmal André Moser, Jahrgang 1997 und damit in der Altersklasse M20, vom Team "Link Rad Quadrat" aus Hausach geschlagen geben. Moser war mit 34:01 Minuten der Zeitschnellste, Crivellin kam mit 35:20 Minuten rund eine Minute später ins Ziel.

Doch Crivellin nahm es sportlich: "Eigentlich bin ich in guter Form, aber es läuft eben nicht immer gleich gut. André hat sich enorm gesteigert. Gegen ihn zu verlieren, ist keine Schande", befand Crivellin. Beim Rennen in Bad Peterstal am 3. Oktober habe er aber zumindest die Chance auf eine Revanche.

Bei den Frauen war Regina Noll mit 51:19 Minuten die Schnellste, gefolgt von Susanne Schnurr (51:36 Minuten). Der RSV Fischerbach gewann die Mixed-Team-Wertung (2:21 Stunden). Von den sechs angetretenen Herrenmannschaften erwies sich das "Team Link Rad Quadrat" als die stärkste.

Die Zukunftspläne: "Alles hat reibungslos geklappt. Es gab keine Unstimmigkeiten mit den Waldbesitzern und auch die Gemeinde freut sich, dass wir eine solche Veranstaltung durchführen", betonte Braun. Die Organisation ist zeitaufwendig und die zwölf involvierten Personen haben viel zu tun. "Gott sei Dank ist der RSV ein starker Verein, bei dem die Mitglieder mitziehen", so Braun.

Für das kommende Jahr denke der Verein darüber nach, bei den Kindern die Altersgrenze zu senken und eine U8-Klasse einzuführen. Ansonsten soll das Rennen im Großen und Ganzen so bleiben wie es ist. "Wir wollen da eine gewisse Kontinuität reinbringen", so Braun, damit die Sportler Vorfreude haben.

Schüler U 10: 1. Corvin Kern, 2. Ben Hoferer, 3. Lukas Heizmann; Schülerinnen U 10: 1. Lia Mittner, 2. Kiara Wangler

Schüler U 12: 1. Til Welte, 2. Silas Schwarz, 3. Frederik Heizmann; Schülerinnen U 12: 1. Miriam Klausmann, 2. Luana Roser

Schüler U 14: 1. Nico Mellert, 2. Amon Roser, 3. Elias Fischer; Schülerinnen U 14: Sophie Schnurr

Schüler U 16: 1. David Keller, 2. Julian Obert, 3. Tim Bosse; Schülerinnen U 16: 1. Nicole Klausmann, 2. Pauline Reininger

Schüler M U 18: 1. Luka Klimmeck (40:23), 2. Philipp Ringwald (40:28), 3. Moritz Frei (42:23)

Herren M 20: 1. André Moser (34:01), 2. Fabian Bruder (37:17), 3. Philipp Discher (37:47); Damen M 20: 1. Regina Noll (51:19), 2. Franziska Holderer (1:00:17)

Herren M 30: 1. Andreas Crivellin (35:20), 2. Florian Geyer (36:11) und 3. Gerd Hedwig (37:36); Damen M 30: 1. Sabrina Erdrich (53:16)

Herren M 40: 1. Axel Schnebelt (36:36), 2. Dieter Buhlinger (39:07), 3. Thomas Cramer (40:05)

Herren M 50: 1. Alex Schley (35:45), 2. Augustin Bächle (38:00), 3. Christoph Keller (39:08); Damen M 50: 1. Susanne Schnurr (51:36), 2. Inge Hund (52:14), 3. Birgit Weidner (1:00:40)

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