Fischerbach Akrobatische Einlagen ernten Applaus

Die Ein- und Kunstrad-Gruppe zeigte im gut besuchten Festzelt am Sonntag ihr Können. Foto: Jehle Foto: Schwarzwälder Bote

Während am Samstag die Radfahrer im Mittelpunkt standen haben, ist es beim Fischerbacher Dorfhock am Sonntag eher gemütlich zugegangen. Bis zum Nachmittag, denn da zeigten die Ein- und Kunstrad-Gruppe sowie die Jazztänzer ihr Können.

 

Fischerbach. Mit vielseitigem Radsport, Jazztanz und viel Musik rund um das Nill-Bike-Bergrennen in Fischerbach gelang dem Radsportverein (RSV) "Eintracht" zum nunmehr vierten Mal eine rundum gelungene Veranstaltung. Nachdem am Samstag die Biker beim Rennen hoch zum Nillkopf bei schweißtreibenden Temperaturen ordentlich ins Schwitzen gekommen waren (wir berichteten), stand am Sonntag das Können der Ein- und Kunstrad-Gruppe sowie Jazztanz auf dem Programm.

Schon zum Frühschoppen und Mittagstisch füllte sich das Festzelt mit zahlreichen Gästen. Klugerweise hatte der RSV einen Sandkasten für den Nachwuchs im Schatten eingerichtet, wo die Kleinen vor der Sonne geschützt unbeschwert spielten.

"Showtime" hieß es am Nachmittag, als die Vorführungen der Ein- und Kunstrad-Gruppen und die schwungvollen Darbietungen der Jazztänzerinnen unter der Leitung von Sabine Glöckler und Katja Mayer begeisterten. Letztere zeigten Rhythmik mit gewagten akrobatischen Einlagen, die viel Applaus ernteten. Größte Fans aller Akteure waren natürlich die Eltern, die nachdrücklich auf allzeit freie Sicht zur Bühne drängten. Diese geriet schier zu klein für die amtierende Deutsche Meisterin Marisa Göppert, deren raumgreifende Präsentation mehr Platz gebraucht hätte. Gemeinsam mit Maren Buchholz hatte sie zum ersten Mal in der RSV-Vereinsgeschichte Ende Mai in Worms den Titel eingefahren.

"Polka satt" sorgt für musikalischen Ausklang

Auf Zentimetergenauigkeit musste auch die gesamte Gruppe bei ihrer Darbietung achten, als sie zu sechst zum Finale eine grandiose Choreografie ablieferten. Für den sonntäglichen musikalischen Ausklang im Festzelt sorgte "Polka satt".

Reinhard Braun, Vorsitzender des RSV, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Erfolg der Veranstaltung. "Alles im grünen Bereich", resümierte Braun auf Nachfrage des Schwabo. Sehr gut angenommen worden war der Parcours für die jüngeren Teilnehmer, der erstmals direkt am Festzelt eingerichtet worden war (siehe Info). "Die Kinder sollen sich nicht mehr den Berg hoch quälen müssen", erläuterte der Vorsitzende und die gute Beteiligung bestätige die Entscheidung. Die Anzahl der Teilnehmer am Bergrennen sei für ihn soweit in Ordnung, allerdings sieht Braun hinsichtlich der Unterstützung von Nachbarvereinen "noch Luft nach oben". Das Handwerkervesper am Montag mit musikalischer Unterhaltung der "Original Geroldsecker Musikanten" rundete die dreitägige Veranstaltung ab.

Erstmals hatte der Radsportverein Fischerbach einen Parcours für Kinder direkt am Festzelt eingerichtet. Die verschiedenen Altersklassen hatten dabei unterschiedlich lange Strecken zu bewältigen: Die U 10 vier Runden und die U 12 sechs Runden auf dem kleinen Parcours (330 Meter). Die U 14 absolvierte sechs Runden und die U 16 acht Runden auf dem großen Parcours (560 Meter).

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