Fischerbach 100 Starter bei Nill-Bike-Bergrennen

78 Erwachsene und 22 Kinder nahmen am fünften Nill-Bike-Bergrennen teil. Der RSV Fischerbach freut sich über die Akzeptanz des Rennens. Foto: Störr

Fischerbach - Das fünfte Nill-Bike-Bergrennen der Radsportvereins (RSV) Fischerbach hat mit 78 Erwachsenen und 22 Kindern etwas mehr Anmeldungen als zuvor gehabt. Für den RSV-Vorsitzenden Reinhard Braun ein gutes Zeichen für die Akzeptanz des Rennens.

An der Sportveranstaltung beteiligen sich ausschließlich Hobby-Biker. Die Wetterbedingungen waren am Samstagnachmittag optimal, um sich auf die zwölf Kilometer lange Strecke hinauf auf den Nill zu begeben. Vor dem Start des Hauptfelds besprachen sich die Fahrer untereinander, gaben sich Tipps zur Wegbeschaffenheit oder Streckenführung und entwickelten Strategien fürs Rennen. RSV-Vorsitzender Braun fasste es kurz vor dem Startschuss zusammen: "Es geht hauptsächlich den Berg hinauf. Also, teilt es euch gut ein." Nach letzten Tipps zur Strecke folgte der Startschuss und das Hauptfeld machte sich auf den Weg.

Für die Technik bedeutet das, anschließend zum Festzelt umzuziehen: Denn auf der großen Wiese war der Rundkurs für die Schüler abgesteckt. Je nach Alter wurden unterschiedlich viele Runden und Wegstrecken gefahren. Als jüngste Teilnehmerin und einziges Mädchen ihrer Altersklasse ging Anna Hoferer an den Start und freute sich mit vier Minuten und 20 Sekunden bei der späteren Siegerehrung über den ersten Platz in ihrem ersten Rennen.

Susanne Lauble ist die schnellste Frau und Marc Mellert der schnellste Mann von Fischerbach

Als schnellste Frau von Fischerbach wurde am Ende Susanne Lauble mit einer Zeit von 50 Minuten und 54 Sekunden ausgezeichnet. Marc Mellert war mit genau 40 Minuten der schnellste Mann von Fischerbach. Damit standen auch die diesjährigen Vereinsmeister fest.

Vorsitzender Braun warb in eigener Sache: "Ein Teilnehmerfeld von etwa 100 Mountain-Bikern war das Ziel, das wurde erreicht. Trotzdem wäre es gut, wenn die Vereinsvertreter in der Region mehr für die Teilnahme an Rennen werben." Es wäre nämlich schade, wenn irgendwann keine Rennen mehr stattfinden würden. Gerade bei den Schülern hatte er sich mehr Anmeldungen erhofft, der Rundkurs beim Festzelt sei eigens dafür überarbeitet worden.

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