Eurodistrikt Straßburg-Ortenau Einreise wieder ohne Quarantäne möglich

Für den Eurodistrikt Straßburg-Ortenau ist die 24-Stunden-Regelung zumindest einen Schritt zurück zur Normalität. (Archivfoto) Foto: Achnitz

Ortenau/Straßburg - Das Bundeskabinett hat eine neue Einreiseverordnung verabschiedet, die seit Donnerstag, 13. Mai, gilt. Demnach wurde die Rückkehr zur "24-Stunden-Regelung" beschlossen, die besagt, dass eine Einreise aus dem Ausland uneingeschränkt möglich ist, solange der Aufenthalt maximal 24 Stunden andauert, wie der Webseite des Staatsministeriums Baden-Württemberg zu entnehmen ist. Einem Tagesausflug nach Frankreich steht mit dieser Regelung nichts mehr im Wege. Bislang musste man sich nach der Einreise in Quarantäne begeben

Landrat Scherer spricht von einem Schritt zurück zur Normalität

Eurodistrikt-Präsident und Landrat Frank Scherer freut sich in einer Pressemitteilung des Landratsamts über diese Entwicklung: "Ich begrüße sehr den Beschluss der Bundesregierung, die 24-Stunden-Regelung wieder vollumfänglich einzuführen. Vor der Pandemie wurde in unserer Region die Grenze längst nicht mehr als solche empfunden. Der Eurodistrikt Straßburg-Ortenau ist für uns ein gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum, der mit der neuen 24-Stunden-Regelung zumindest einen Schritt zurück zur Normalität gehen darf".

Die neuen Regelungen der Bundesregierung besagen weiterhin, dass die Quarantäne nach der Einreise aus einem Risikogebiet verkürzt werden kann, wenn man einen negativen Schnelltest vorzeigen oder nachweisen kann, dass man bereits geimpft oder von der Corona-Krankheit genesen ist.

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