Ettenheim Stadt: Flächen bitte schonend behandeln

Vorsicht auf den neu angelegten Flächen entlang der Ettenheimer Straßen: Besonders im ersten Jahr sollten sie nicht betreten werden, sagt die Stadtverwaltung. Foto: Stadt Ettenheim Foto: Lahrer Zeitung

Ettenheim (red/fx). Die Stadt Ettenheim hat im Rahmen des Projekts "Natur nah dran" des Nabu im vergangenen Sommer und Herbst ein Teil der öffentlichen Grünflächen in artenreiche Lebensräume für Tiere und Pflanzen verwandelt. So sollen unter anderem dem Insektensterben entgegengewirkt und gleichzeitig die Flächen pflegeleichter gemacht werden.

Zudem hat der Bauhof mit Unterstützung von Schülern des BIZ Blumenzwiebeln eingepflanzt und Wildstauden gesetzt. Während die Wildstauden und Pflanzen im Frühling und Sommer den heimischen Insekten Nahrung bieten, sind sie im Winter Rückzugs- und Schutzmöglichkeiten für Tiere. Deshalb werden sie auch nicht wie sonst nach der Blüte zurückgeschnitten. Demnächst sollen auf den umgestalteten Flächen Informationstafeln zum Projekt aufgestellt werden.

Da es im ersten Jahr der Flächenumgestaltung besonders wichtig sei, dass der sensible Bereich nicht befahren oder betreten wird, bittet die Stadtverwaltung um Rücksichtnahme. Auf den Flächen sei schon Heckenschnitt gelagert, und das Grün mit dem Auto oder Fahrrad befahren worden. Dies zerstöre die Flächen und mache ein Wachstum der Wildstauden und Blumenzwiebeln unmöglich. Dringende Arbeiten in diesen Bereichen könnten mit dem Bauhof abgesprochen werden.

Folgende öffentliche Flächen wurden naturnah gestaltet: Straßenbegleitgrün entlang des Mühlenwegs, Staudenbeet in der Bienlestraße, Beet an der Einfahrt des Bauhofs, Straßenbegleitgrün in der Freiburger Straße, Außenbereich des Museums im ehemaligen Gefängnis, Blumenbeet in der Herren- und Sportplatzstraße sowie eine Fläche in der Otto-Stoelcker-Straße.

  • Bewertung
    0