Ettenheim Schon 42 Unterstützer dabei

Mit insgesamt 16 Mitgliedern ist der "Förderverein ehemalige Synagoge heute Kunsthalle Altdorf" mit dem Ziel gestartet, das denkmalgeschützte Gebäude im Ortskern zu erhalten. Kurz nach der Gründung zählt der Verein bereits 42 Mitglieder.

Altdorf. Der Satzungszweck soll insbesondere durch die Erhaltung des denkmalgeschützten Gebäudes und zur Nutzung als kulturelle Begegnungsstätte verwirklicht werden. Das Ziel sind Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, staatlichen und kommunalen Behörden, privaten und öffentlichen Körperschaften und Personen.

Initiative ging von Robert Krais aus

Die ehemalige Synagoge befindet sich seit 20 Jahren im Eigentum der Künstler Isolde Wawrin und Yoshyuki Kakedo, die aus dem leer stehenden ehemaligen Fabrikgebäude, eine Kunsthalle, Galerie und Wohnung geschaffen haben. Nach dem Tod von Kakedo im vergangenen Jahr stellte sich die Frage, wie dieses Kulturgut in Zukunft auch für die Öffentlichkeit erhalten bleiben kann. Auf Initiative von Robert Krais vom deutsch-israelischen Arbeitskreis Südlicher Oberrhein reifte die Überlegung, einen Förderverein zu gründen.

Bei der Gründungsversammlung wurde Markus Vögele zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin ist Dagmar Abt aus Altdorf. Das Amt des Schriftführers übernimmt Heike Geppert und das des Rechners Michael Biehler. Die Kasse wird von Wolfgang Spengler und Sabine Hebding-Geiger geprüft. Als Beisitzer fungieren Rudolf Edelmann und Marion Fleig.

Rund 70 000 Euro werden für die dringend notwendige Renovierung der Fassade am Gebäude veranschlagt. Der Verein hofft auf entsprechende Gelder von der Denkmalstiftung des Landes-Baden-Württemberg. Ein entsprechender Antrag wird jetzt gestellt, betont Michael Biehler.

Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf zwölf Euro im Jahr. Durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit – vor allem auf dem Altdorfer Dorffest – konnte der neu gegründete Verein seine Mitgliederzahl mittlerweile bereits auf 42 erhöhen.

Der Förderverein der Synagoge hat sich der Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, der Erziehung und Volksbildung der Heimatpflege und Heimatkunde sowie die Förderung von Kunst und Kultur auf die Fahne geschrieben.

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