Ettenheim Mehr Geburten als Sterbefälle

In Wallburg kamen 2019 fünf Kinder mehr zur Welt, als Menschen starben. Symbolfoto: Burgi Foto: Lahrer Zeitung

Wallburg (mm). Bei der ersten Ortschaftsratssitzung im neuen Jahr hielt Ortsvorsteher Manfred Schöpf einen Rückblick auf das vorige. Demnach sei vieles erledigt, manches brauche indes noch Zeit. Zudem warf der Ortsvorsteher einen Blick auf die Statistik: 2019 gab es in Wallburg fünf Sterbefälle und zehn Geburten. Die Einwohnerzahl liegt bei 846. 32 Wallburger sind über 80 Jahre alt – fast vier Prozent der Einwohner.

Im Zuge des Radwegebaus wurde im vergangenen Jahr eine neue Bushaltestelle an der Kreisstraße Richtung Schmieheim eingerichtet. Schöpf: "Mit der Auswahl des Buswartehäuschens haben wir eine gute Entscheidung getroffen." Fertig geworden ist auch der Radweg Richtung Münchweier, zur Zufriedenheit vieler Wallburger Bürger. Erledigt sind auch der Umbau und die WC-Erweiterung im Kindergarten sowie die Einrichtung eines Notgruppen-Raumes.

Noch im Antragsverfahren steckt hingegen eine Querungshilfe am Ortsausgang nach Schmieheim – da wartet man noch auf Förderzusagen. Im nächsten Jahr soll der Bau beginnen, hofft Schöpf. Er könne nach wie vor nicht verstehen, warum dieses Vorhaben nicht parallel zum neuen Radweg geplant wurde. In Planarbeit ist auch noch ein beschlossener Hallen-Anbau als Mobiliar-Lager. Forderungen nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt (Herrenstraße) liegen noch bei der Straßenverkehrsbehörde. Neu beantragt ist außerdem eine Verbesserung der Parksituation auf einigen Straßen im Ortskern, wo man Halteverbote fordert.

Terminprobleme gibt es laut Schöpf aktuell bei der Fertigstellung der Erschließungsstraßen im Baugebiet Heiligenhäußle, ebenso bei der geplanten Befestigung eines Steilstücks am Feldweg im Dissengraben.

Eine Dorfgemeinschaft habe nur Wohlfühl-Charakter, wenn sich Bürger ehrenamtlich engagieren, so der Ortsvorsteher. Deshalb dankte er speziell der Musikkapelle, der Feuerwehr, der Kirchengemeinde mit Gemeindeteam, dem Sportclub, der Narrenzunft sowie den Freiwilligen, die sich um die Pflege der Wegkreuze, der Brunnen und des öffentlichen Grüns kümmern. Auch dem Personal der Kita und des Jugendtreffs dankte Schöpf ebenso wie den ausgeschiedenen Ortschaftsräten.

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