Ettenheim Lösung für Platzproblem in Sicht

Wallburg (mm). Kurz vor den Kommunalwahlen nutzte Wallburgs Ortsvorsteher Manfred Schöpf die Gelegenheit, dem "alten" Ortschaftsrat für seine Arbeit zu danken. In den vergangenen fünf Jahren habe sich das Gremium mit gesundem Menschenverstand für andere eingesetzt. Mit ihrer Bereitschaft, besondere Verantwortung zu übernehmen, seien die Ortschaftsräte ein Vorbild für Bürgerengagement und hätten für Wallburg viel erreicht.

Ein Beispiel dafür folgte sogleich: Die Lösung des Platzproblems in der Mehrzweckhalle ist nach längerem Vorlauf nun in Sicht. Weil das bisherige Stuhllager zugunsten von Unterstellmöglichkeiten für Spielgeräte der benachbarten Kita und Gerätedepot für die Reinigungskräfte um fast die Hälfte verkleinert werden soll (wir berichteten), soll ein bis zu 20 Quadratmeter großen Anbau an die Hallen-Nordwand für Mobiliar gesetzt werden. Der dortige Notausgang darf dadurch jedoch nicht beeinträchtigt werden. Es werde geprüft, ob vom Anbau ein direkter ebenerdiger Zugang in die Halle geschaffen werden könne. Das würde Vereinen ersparen, nach Veranstaltungen Stühle und Tische in den Keller zu schleppen und würde andererseits ermöglichen, das Hallenfoyer wie bisher für kleinere Veranstaltungen nutzen zu können. Der Anbau soll im städtischen Haushalt des kommenden Jahres beantragt werden. Für eine Zwischenlagerung muss indes noch eine Lösung gefunden werden.

Die Gestaltung einer neuen Info-Tafel in der Friedhofstraße wurde nun abgesegnet und in Druck gegeben. Sie enthält künftig neben den Wallburger Straßen zusätzlich auch den durchs Dorf führenden Premium-Wanderweg. Nicht extra verzeichnet werden Gewerbetreibende oder Ferienwohnungen, denn das, argumentierte Schöpf erfolgreich, könne sich von Jahr zu Jahr ändern. Wegkreuze sind hingegen komplett im Plan aufgeführt.

Schließlich teilte der Ortsvorsteher mit, dass nach einer Verkehrsschau grünes Licht für den Neubau einer Überquerungsinsel am nördlichen Ortsausgang gegeben worden sei. Ein neues Buswartehäuschen für die Herrenstraße sei bestellt. Dessen genaue Platzierung werde hoffentlich nicht zu Sichtbeeinträchtigungen führen.

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