Ettenheim Halle bleibt in Münchweier der größte Brocken

Münchweier (mm). Was hat der Ettenheimer Haushaltsausschuss gestrichen, welche Projekte haben es in den fertigen Entwurf geschafft? Darüber informierte Ortsvorsteherin Charlotte Götz nun den Ortschaftsrat. Dabei wurde klar: Der Rotstift hat zwar deutliche Spuren hinterlassen, vieles soll aber dennoch umgesetzt werden.

Betroffen sind je zwei Brückensanierungen, Streckenbefestigungen, Sanierungen am Glöcklinsberg und Zimmerplatz, der Hochwasserschutz an der St. Anna-Kapelle, ein innerörtlicher Radweg, die Toilettensanierung bei der Feuerwehr, eine Straßenbeleuchtung sowie die erste Umplanungsrate für die Ecke Schul-/Waldstraße. Dem Ortschaftsrat war freilich vorabklar gewesen, dass seine Wunschliste für 2020 nicht komplett umgesetzt werden kann.

Was bleibt ist die Halle als größter Brocken. Die weitere Sanierung für insgesamt 270 000 Euro wird abgeschlossen. Es geht noch um eine Akustikdecke, über der möglichst viel Technik nicht sichtbar untergebracht werden soll, die Toilettenerneuerung und einen Umkleideraum. Laut Plan sollen die letzten Arbeiten zwei Wochen vor den Sommerferien beginnen und danach erledigt sein.

Überdies werden für 37 000 Euro neue Hallenstühle angeschafft. Ein Vorschlag im städtischen Ausschuss, die von der Verwaltung verschobene Neu-Möblierung der Stadthalle doch noch zu realisieren und die alten Stühle dann nach Münchweier zu schaffen, ging zu Götz’ Erleichterung nicht durch, auch dank Intervention von Bürgermeister Bruno Metz. Auch die Anschaffung einer neuen Beschallungs­anlage für 7000 Euro blieb unangetastet.

Erwartungsgemäß läuft die Kirchberg-Sanierung im letzten, dritten Abschnitt samt Straßenbeleuchtung weiter, ebenso der Radwegausbau Weiher/Rohrmatt und eine Entwässerungsleitung im Speckacker.

Das Ratsinformationssystem wurde ebenso wenig wie in anderen Ettenheimer Ortsteilen gestrichen, für Münchweierer Hochwasserschutzmaßnahmen sind bislang 5000 Euro eingestellt. Auch die Friedhofsgestaltung soll mit letzter Mauersanierung, zwei Wasserstelen und ausstehenden Bepflanzungen noch dieses Jahr ihr vorläufiges Ende finden.

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