Ettenheim Gästehaus hat schlechte Karten

Blutspenderehrung in Ettenheimmünster (von links): Ortsvorsteherin Rita Ohnemus, Sebastian Hummel, Ingrid Hummel, Selina Karle und die stellvertretende DRK-Ortsvorsitzende Marie Fischer Foto: Masson Foto: Lahrer Zeitung

Ettenheimmünster - Für eine Bauvoranfrage zum Neubau eines Gästehauses mit Einliegerwohnung in der Münstertalstraße sieht es schlecht aus. Sie war bereits nicht öffentlich behandelt worden und lag nun dem Ortschaftsrat zur Kenntnisnahme vor.

Es geht um ein Gebäude, in dem laut Antragsteller künftig Gäste und Besucher des direkt benachbarten Aczepta-Hauses St. Landelin übernachten sollen. Das ist eine Spezialklinik samt stationärer Pflegeeinrichtung. Der Anfragende habe jedoch trotz Aufforderung bislang keine schriftliche Bestätigung der Aczepta-Geschäftsleitung vorlegen können, dass sein Vorhaben mit der irgend einer Form abgestimmt ist. Das wäre jedoch nötig, denn im Flächennutzungsplan ist die betreffende Fläche teilweise für "Gemeinbedarf" vorgesehen, nämlich für gesundheitlichen Zwecken dienende Gebäude und Einrichtungen. Außerdem will das Wasserwirtschaftsamt der Bauvoranfrage "in der vorgelegten Form" wegen nötiger Gewässerrandstreifen am Ettenbach noch nicht zustimmen. Deshalb hat die Baurechtsbehörde vor, die Anfrage abzulehnen, zumal sich vorgesehene Stellplätze auch im Außenbereich befänden.

Weiteres Thema der Sitzung war die Straßenbeleuchtung im Ort. Ortsvorsteherin Rita Ohnemus teilte mit, dass zwei neu montierte Laternen in der Münstertalstraße vor Kurzem in Betrieb genommen wurden. Eine defekte Leuchte im Dörlinbachergrund brennt allerdings noch nicht wieder, da warte man noch auf Ersatzteile. Unterdessen wurde begonnen, im Glasbachweg größere Gräben zu ziehen. Dabei hat man festgestellt, dass eines der durchgespülten Rohre zusammengebrochen war. Das werde ersetzt und dann die Arbeiten fortgeführt. Überdies sind an beiden Ortseingängen zwei neue Begrüßungsschilder aufgestellt, eines davon wurde von der Maria-Kiefel-Stiftung finanziert. Nun fehlen nur noch die mit je 75 Euro veranschlagten Foto-Grafiken. Sobald diese fertiggestellt sind, sollen die Tafeln offiziell eingeweiht werden.

Großer Dank an Blutspender

Zu Beginn der Sitzung hatte Ohnemus vier mehrfachen Blutspendern für "tätige Nächstenliebe im Stillen und ohne großes Getöse" gedankt. Die stellvertretender DRK-Ortsvorsitzende Marie Fischer hatte dazu entsprechende Ehrennadeln und Urkunden mitgebracht. Sie erläuterte, dass gespendetes Blut längst nicht mehr nur etwa für Verkehrsunfallopfer gebraucht wird, sondern zumeist für die Behandlung von Krebspatienten.

Als regelmäßige Spender wurden geehrt: Michaela Eisenbraun (25 Mal), Selina Karle, Ingrid und Sebastian Hummel (zehn). Ihnen sind insgesamt schon knapp 28 Liter Blut abgezapft worden.

  • Bewertung
    0