Ettenheim Ettenheim "will und muss" gewinnen

Will man den Klassenerhalt noch schaffen, muss sich der FV Ettenheim (in Schwarz) in den verbleibenden Spielen mächtig strecken. Foto: Heck Foto: Lahrer Zeitung

Im Kampf um den Relegationsplatz erwartet Oberschopfheim einen angeschlagenen Gegner zum Verfolgerduell. Und während Seelbach als Zweiter befreit aufspielen kann, ist der FV Ettenheim im Keller so langsam zum Siegen verdammt.

(fis). SV Niederschopfheim - FV Sulz (Sonntag, 15 Uhr). Nach zwei Niederlagen in Folge hofft man beim FV Sulz beim Zehnten aus Niederschopfheim auf ein Erfolgserlebnis. Doch irgendwie scheint die Luft bei der Mannschaft von Trainer Jan Herdrich raus zu sein. Zumal die Gelbschwarzen im Niemandsland der Tabelle stehen. Nach oben geht nichts mehr und nach unten müsste die Punktausbeute zum Klassenerhalt reichen.

Eigentlich eine machbare Auswärtshürde für den FV Sulz

Der kommende Gegner stellt eine Mannschaft, die in dieser Saison wechselhafte Auftritte hingelegt hat. Trainer Dominik Künstle kann mit seiner Elf an guten Tagen eigentlich jeden in der Liga schlagen. Und das macht die Partie auch spannend. Denn eigentlich ist der SVN für die Sulzer eine Auswärtshürde, die machbar erscheint. Dazu ist jedoch eine gewaltige Leistungssteigerung von Nöten. (büh). SV Oberschopfheim - SC Offenburg (Sonntag, 15 Uhr). Im Verfolgerduell Dritter (SVO) gegen Vierter wollen sich die Hausherren von Trainer Sebastian Bruch für die bittere 0:2-Hinspielniederlage revanchieren. Mehr unter Zugzwang ist im Vorfeld der Partie sicherlich der SC Offenburg, der in den vergangenen Wochen einen ordentlichen Vorsprung verspielte und nun um Platz zwei kämpfen muss. "Mit dem SC Offenburg kommt ein ganz anders Kaliber auf uns zu. Dennoch sehe ich den Druck mehr bei unserem Gegner", sagt Bruch. Weiter erklärt der Trainer des Pokalsiegers: "Wir können befreit aufspielen und wollen am Sonntag unbedingt gewinnen." Aus personeller Sicht müssen die Oberschopfheimer weiterhin auf Steffen Rothmann verzichten. Ansonsten kann der Dritte aus dem Vollen schöpfen. (mat). SV Haslach - FV Ettenheim (Sonntag, 15 Uhr). Im Kinzigtal ist Ettenheim ist nach der 1:3-Niederlage gegen Willstätt zuletzt zum Siegen verdammt, um die Nichtabstiegsplätze nicht aus den Augen zu verlieren. Man muss einfach mehr Konstanz in die eigenen Leistungen bringen. Denn nach dem guten Start in das neue Jahr verlor man etwas den Faden und muss mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Die junge Truppe von Coach Torsten Moser muss sich auf die eigenen Stärken konzentrieren und die individuellen Fehler abstellen.

Gegner Haslach möchte ebenfalls noch ein paar Punkte sammeln um den Klassenerhalt sicherzustellen. FVE-Coach Moser blickt voraus: "Wir mussten im Laufe des Spiels den harten letzten Wochen Tribut zollen und konnten am Ende leider nicht mehr zulegen, auch wenn wir einen klaren Elfmeter in der Nachspielzeit nicht bekommen haben und im Gegenzug das 1:3 kassiert haben. Diese Woche geht es im Training darum die Frische ins Team zurückzubringen. Wir fahren am Sonntag nach Haslach und werden wieder versuchen die bestmöglichste Leistung abzurufen. Wir wollen und müssen unbedingt die drei Punkte holen." (fg). FV Rammersweier - FSV Seelbach (Sonntag, 15 Uhr). Völlig überraschend spielt der FSV Seelbach plötzlich um den Relegationsrang mit. Verantwortlich dafür ist vor allem die Siegesserie, die die Elf von Trainer Domenico Bologna in den letzten Wochen gestartet hat. "Wir haben aber schon stärker gespielt, als in den letzten Spielen", hat der Trainer zuletzt beobachtet. Den Ergebnissen hat das aber bislang wenig geschadet. Das soll am Wochenende beim 14. auch so bleiben. "Wir werden natürlich versuchen, oben dran zu bleiben", gibt Bologna daher die Marschroute für die kommenden Partien aus.

Verbandsligareserve ist gegen Kellerkind Hausach der Favorit

(fg). SC Lahr II - SV Hausach (Sonntag, 15 Uhr). Die Ergebnisse bei der Lahrer Reserve waren zuletzt eher durchwachsen. Dementsprechend ist man bis auf Rang 13 abgerutscht und hat vor den letzten fünf Saisonspielen acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Eigentlich sollte da nichts mehr anbrennen für den Sportclub. Dennoch wäre ein Sieg am Wochenende gegen den Vorletzten für die Beruhigung in der Tabelle extrem wichtig für die Elf von Trainer Andrej Zerr. Damit könnte man dann wohl auch endgültig den sprichwörtlichen Deckel drauf machen und für die nächste Bezirksligasaison planen.

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