Ettenheim Dem Familienwerk Respekt gezollt

Viele Gläubige waren zum Kolpingsjubiläum in die St. Bartholomäus-Kirche gekommen. Foto: Birkle Foto: Lahrer Zeitung

Der zweite Teil vom Jubiläum "100 Jahre Kolpingfamilie Ettenheim" startete mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus. Danach standen Empfang und Ehrungen der Mitglieder auf dem Programm.

Ettenheim. Nach dem Auftaktlied "Eingeladen zum Fest des Glaubens" und den Begrüßungsworten von Pfarrer Martin Kalt, hörten die Gläubigen zur Einstimmung zum Thema des Fests "Zusammen" den Song der "Fantastischen Vier". Damit wurde das Mit- und Füreinander besungen.

Antonia Bäumler, Geistliche Leiterin der Kolpingfamilie Ettenheim, hieß die Gläubigen willkommen. Sie sah im festgelegten Motto "Zusammen" den besonderen Ausdruck der Tätigkeit der Kolpingfamilie, in der die Mitglieder gemeinsam die Geschichte der bisherigen 100 Jahre Kolping in Ettenheim gestaltet haben. Zusammen haben die bisherigen Generationen die Geschichte der Kolpingfamilie geschrieben und sich immer wieder den neu gewachsenen Anforderungen gestellt.

Erst in den 60er-Jahren wurde aus dem von Adolph Kolping gegründeten Gesellenverein in Anpassung an die neuen gesellschaftlichen Entwicklungen eine Gemeinschaft der Familien. So auch in Ettenheim. Das erste weibliche Mitglied der Kolpingfamilie ist Rita Jäger, Ehefrau des heutigen Ehrenvorsitzenden Gerhard Jäger.

Nach dem Gottesdienst gibt es Geschenke

1984, der Kolpingfamilie Ettenheim fehlte der Nachwuchs, gründeten Ulrike Müller (geb. Birkle) und Antonia Bäumler (geb. Jäger) Jungkolping, die auch heute noch Motor für die Ettenheimer Kolpingfamilie ist.

Nach dem Gottesdienst fanden im Pfarrzentrum sowohl ein Empfang als auch zahlreiche Ehrungen statt. Bürgermeister Bruno Metz erinnerte an das Jahr 1919, als in schwerer Zeit in Ettenheim Kolping als Gesellenverein gegründet wurde. Die Kolpingfamilie sei zu einem wichtigen Teil Ettenheims geworden. Er würdigte die hervorragende Jugendarbeit mit der auch erfahrbar werde, wie sehr persönliches Verhalten die Welt im Positiven bewegt werde. Rosalie Walter überreichte den Ehrenbrief des Kolpingwerks für 100 Jahre Bestehen. Caroline Ohnemus sowie Werner Kohler vom Diözesanverband der Kolpingfamilie überbrachten deren Glückwünsche und als besondere Auszeichnung für Claudia König, den "Münsterturm" als deren Würdigung für ihr großes Engagement.

Auch Pfarrer Martin Kalt würdigte das Wirken der Familie. Er wünschte für die weitere Zukunft, im weltweiten Kolpingnetzwerk mit Mut die Welt mitzugestalten.

Das Kolpingwerk Deutschland ist ein katholischer Sozialverband mit bundesweit mehr als 230 000 Mitgliedern in 2400 Kolpingsfamilien, davon etwa 40 000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bereich der Kolpingjugend.

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