Ettenheim 2019 steht im Zeichen der Orgel

Mit einem zentralen Gottesdienst in der Wallfahrtskirche St. Landelin ist die Seelsorgeeinheit Ettenheim ins neue Jahr gestartet. Es ist ein Besonderes: Die berühmte Silbermann-Orgel wird 250.

Ettenheim. In der voll besetzten Kirche wirkten bei der Gestaltung des Gottesdienstes an der Orgel Matthias Burg und Marcus Fehrenbach an der Trompete mit zahlreichen Solostücken barocker Meister mit. Der Kirchenchor Heilig Kreuz Münchweier sang unter Leitung von Bernhard Schmidt. Pfarrer Martin Kalt hieß zu Beginn des Gottesdiensts die Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit ebenso willkommen wie die aus allen Gemeinden gekommenen Sternsinger, die ausgesandt wurden, um den Gläubigen dieser Tagen den Segen Gottes in die Häuser zu bringen.

Beim Neujahrsgottesdienst wurde der festliche Auftakt zum Jubiläumsjahr der Silbermann-Orgel, die vor 250 Jahren zuerst in der Abteikirche von Johann Andreas Silbermann erbaut und nach der Auflösung des Klosters in die Wallfahrtskirche St. Landelin umgesetzt wurde, begangen. Aus diesem Anlass sollen in diesem Jahr Konzerten großer Organisten in St. Landelin stattfinden. Dazu wurde ein umfangreiches Programmheft erstellt, das an die Gottesdienstbesucher verteilt wurde. Die Konzertreihe beginnt am Ostermontag, 22. April, und findet am Sonntag, 8. Dezember, seinen Abschluss.

Allein oder gemeinsam mit den Gläubigen verlieh der Kirchenchor mit seinem Gesang der Eucharistiefeier mit Werken früher Kirchenmusiker zusätzliche Festlichkeit. Zum Abschluss sangen Jürgen Bing und Andreas Schnebelt den Lobpreis des "Engel des Herrn". Burg und Fehrenbach sorgten mit Orgel und Trompete zum Auszug mit dem Postludium von Georg Friedrich Händel nochmals für musikalischen Glanz.

Im Pfarrzentrum hatte das Gemeindeteam von Ettenheimmünster alles für den Neujahrsempfang der Gemeinden der Seelsorgeeinheit vorbereitet.

Jürgen Bing: gemeinsam neue Pfade gehen

Der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Jürgen Bing erklärte, dass es in diesem Jahr viel Bekanntes, aber auch einiges Neues geben werden. Es gelte, andere Pfade zu gehen. Dabei sollen Pastoralassistent Steffen Bayer, der für zwei Jahre in der Seelsorgeeinheit Ettenheim tätig sei, ebenso beitragen, wie Ehrenamtskoordinatorin Melanie Bischoff. Bing stellte mit Stolz und Freude fest, dass das persönliche Engagement in der Seelsorgeeinheit, insbesondere in den Gemeinden mit den jeweiligen Teams sehr groß sei. Deshalb sei die Zuversicht für eine gute Gemeinschaft in der Seelsorgeeinheit auch für 2019 groß.

Bei Gebäck und Getränken wurde der Neujahrsempfang genutzt, um sich gegenseitig die besten Wünsche zum neuen Jahr auszusprechen und im gemeinsamen Gespräch bereits viele Aktivitäten für die kommenden Monate zu vereinbaren.

Antonia Bäumler, geistliche Leiterin der Ettenheimer Kolpingfamilie, gab beim Neujahrsempfang bekannt, dass auch die Kolpingfamilie dieses Jahr ein besonderes Jubiläum feiern dürfe: Am Sonntag, 29. September, soll ab 10.30 Uhr ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus stattfinden, bei dem das 100-jährige Bestehen begangen wird.

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