DRK Sulz möchte keine Fusion mit dem DRK Reichenbach-Kuhbach DRK Sulz erteilt Fusion eine Absage

Lahrer Zeitung
Ehrungen beim Sulzer DRK (von links): Johannes Waschpusch, HansPeter Dreyer, Noah-Gabriel Markwirth, Uta Dreyer, Max Holzwarth,Wolfgang Moog, Joachim Hurst und Michael Markwirth Foto: Verein

Versammlung: Rot-Kreuz-Ortsverein steht sehr gut da/ Keine Zusammenlegung mit Reichenbach-Kuhbach

Trotz der Pandemie steht der DRK-Ortsverein Sulz auf sehr gesunden Füßen, die Zahl der Aktiven ist sogar gestiegen. Eine Fusion mit dem Ortsverein Reichenbach-Kuhbach ist kein Thema, wie der Vorsitzende betont.

Sulz (red/sl). Bei der Hauptversammlung des DRK Reichenbach-Kuhbach hatte die DRK-Kreisvorsitzende Sigrid Lettau über Überlegungen zu einer möglichen Fusion der Ortsvereine Reichenbach-Kuhbach und Sulz gesprochen (wir haben berichtet). Michael Markwirth, der Vorsitzende des Sulzer DRK, teilte daraufhin unserer Redaktion mit, dass er diesen "angeblichen Fusionsgedanken ausdrücklich widerspreche". Aktuell würden lediglich Verschmelzungsgespräche zwischen den DRK-Kreisverbänden Lahr und Offenburg geführt – "das hat aber mit den beiden Ortsvereinen Sulz und Reichenbach nichts zu tun", so Markwirth in einem Schreiben an unsere Redaktion aus Anlass der Hauptversammlung des Sulzer DRK.

In der Versammlung berichtete Markwirth, dass die Anzahl der Fördermitglieder zwar deutlich zurückgegangen, die Zahl der aktiven Mitglieder aber auf 51 gestiegen sei. Neben einem Mannschaftsfahrzeug würden deshalb auch dringend zwei größere Umkleidebereiche benötigt, da bereits länger der Platz nicht mehr ausreiche, um jedem Aktiven einen eigenen Kleiderspind in der Garage zur Verfügung zu stellen.

Für den Arbeitskreis Blutspende berichtete Hans-Peter Dreyer von den Veränderungen seit Ausbruch der Pandemie. Besonders bewährt habe sich die Online-Terminvergabe. Dadurch würden die Vorbereitungen deutlich vereinfacht und Wartezeiten vermieden werden.

Ein Highlight war der Sanitätsdienst beim Konzert von Ed Sheeran

Bereitschaftsleiterin Tanja Schröder berichtete, dass man Grund zur Freude habe: Während man im Sommer 2017 noch 17 Aktive zählte, gehören jetzt 26 Helferinnen und Helfer der Bereitschaft an, die jährlich rund 100 Sanitätswachdienste und zahlreiche Einsätze leisten. Zu den Highlights 2019 gehörten neben der You-Vent-Veranstaltung auf dem ehemaligen LGS-Gelände in Lahr auch die Dienste beim Konzert von Ed Sheeren und dem Formel-1-Wochenende jeweils auf dem Hockenheimring.

Schon recht früh im ersten Lockdown wurden die Bereitschaftsabende auf Online-Sitzungen umgestellt, sodass das Gemeinschaftsleben zwar eingeschränkt, aber nicht eingestellt werden musste. Ab Sommer 2020 engagierte sich die Bereitschaft Sulz in der Offenburger Corona-Abstrichstelle beim Test von Reiserückkehrern sowie Corona-Kontaktpersonen und leistete dort rund 25 Prozent aller Stunden. Auch dabei konnten mehrere junge, engagierte Aktive gewonnen werden, die sich mittlerweile in der Sanitätsausbildung befinden.

Für die Wasserwacht Sulz teilte Kathrin Markwirth mit, dass man nicht nur 2019 acht Kinderschwimmkurse mit 76 Kindern anbieten konnte, sondern auch 2020 mehrere Kinderschwimmkurse veranstaltet habe. In Abstimmung mit Daniela Glanzmann vom Naturbad Sulz habe man ein Hygienekonzept erarbeitet, sodass trotz kleinerer Gruppen und einem größeren Aufwand für Desinfektion und Dokumentation 54 Kinder teilnehmen konnten.

Schatzmeisterin Uta Dreyer stellte die Kassenberichte der Jahre 2019 und 2020 vor. Sie war zufrieden, dass man beide mit einem positiven Ergebnis abschließen konnte und der Erweiterung der Garage zumindest finanziell nichts im Weg steht.

 55 Jahre: Theo Richini

50 Jahre:­ Wolfgang Moog und Egon Jäger

40 Jahre: Hans-Peter Dreyer

 35 Jahre: Karin Ruder

25 Jahre: Michael Markwirth

 20 Jahre: Uta Dreyer

15 Jahre: Sebastian Bruneau, Ruth Döhring und Petra Seiler-Snella

Zehn Jahre: Noah-Gabriel Markwirth und Max Holzwarth

Fünf Jahre: Tamás Gál

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