Doppelmord in Offenburg Nach Familiendrama sind noch viele Fragen offen

Marco Armbruster
Hier hat sich das Verbrechen zugetragen: die Obdachlosenunterkunft in der Offenburger Kesselstraße. Am Montag wollte die Polizei noch keine weiteren Details zu dem mutmaßlichen Doppelmord herausgeben. Foto: Marco Dürr/Einsatz-Report 24

Nach dem Familiendrama vom Samstag in Offenburg halten sich Polizei und Staatsanwaltschaft bedeckt. Ergebnisse der Obduktion stehen noch aus.

Offenburg - Eine 44 Jahre alte Tatverdächtige soll am Samstag ihre eigene 19 Jahre alte Tochter sowie ihre 49-jährige Schwester in einer Offenburger Obdachlosenunterkunft mit einem Stichwerkzeug getötet haben. Die mutmaßliche Täterin rief anschließend selbst den Notruf, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Offenburg am Wochenende mit.

Weitere Aufschlüsse über den konkreten Tathergang sollte eine für Montag angesetzte Obduktion liefern.

Ergebnisse der Obduktion stehen noch aus

"Das Obduktionsergebnis steht noch aus", erklärte Polizeisprecher Yannik Hilger am Montag im Gespräch mit unserer Redaktion. Wann es vorliegen werde, könne er noch nicht abschätzen. Nähere Angaben zu den Wohn- und Lebensverhältnissen der Beteiligten sowie zu einem möglichen Hintergrund der Tat wollte die Polizei am Montag mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht machen.

Die 44-jährige Tatverdächtige befindet sich seit dem Wochenende wegen des Verdachts des Totschlags in zwei Fällen in einer Justizvollzugsanstalt.

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