Herzergreifende Rettungsaktion Baby-Katze von Offenburger Feuerwehr aus Motorraum befreit

red/jk

Zu einem der wohl ungewöhnlichsten Einsätze der letzten Jahre ist die Feuerwehr Offenburg am Samstagnachmittag gegen 16.30 Uhr ausgerückt. Eine Baby-Katze hatte sich im Motorraum eines parkenden Autos verschanzt.

Offenburg - Die Eigentümerin eines auf dem Kundenparkplatz eines Baumarkts in der Freiburger Straße abgestellten Pkw berichtete von einem kläglichen Miauen aus dem Motorraum, teilt die Nachrichtenagentur Einsatz-Report 24 mit. Nach kurzer Erkundung konnte dort tatsächlich ein Katzenbaby festgestellt werden.

Mit Hilfe eines Abschleppwagens wurde der Pkw angehoben und das Tier befreit, das in atemberaubender Geschwindigkeit das Weite suchte, heißt es in der Mitteilung. Doch die Katze flüchtete sich in das nächste Auto, was eine mehr als zwei Stunden andauernde Rettungsaktion von Feuerwehr, Polizei und Bergedienst einleitete.

"Smartie" krabbelt in weiteren Motorraum

Der kleine Vierbeiner krabbelte nämlich in den noch kleineren Motorraum des Kleinwagens. Gemeinsam mit der Polizei wurde in der Folge die Fahrzeughalterin ermittelt und mittels gewaltloser Notöffnung durch den Abschlepper ein Zugang zum Fahrzeuginneren und den Motorraum geschaffen. Auch dabei wurde das Fahrzeug angehoben, was die zwischenzeitlich "Smartie" getaufte Katze jedoch nicht zum Aussteigen bewegte, so die Nachrichtenagentur.

Nach stundenlangen, vergeblichen Versuchen durch Feuerwehr und Polizei sei es einer Kameradin schließlich gelungen, auf dem Boden unter dem Wagen liegend das Tier zu greifen und aus dem massiv engen und verbauten Motorraum zu ziehen. Die mittlerweile eingetroffene Fahrzeugbesitzerin nahm die Maßnahmen wunderbar gelassen und freute sich, als Smartie augenscheinlich unbeschadet befreit worden war.

Tierarzt kümmert sich um "Smartie"

Die Feuerwehr brachte den Glückspelz sofort zu einem vorinformierten Tierarzt, der Smartie nach einem ersten Blick Unversehrtheit und starke Überlebenskraft bescheinigte. Der Kleinwagen wurde vor Ort wieder fahrbereit gemacht.

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