Anzeige Sportfreunde wollen die Liga halten

Die Sportfreunde Ichenheim spielen in der kommenden Spielzeit in der Bezirksliga. Foto: Fissler Foto: Lahrer Zeitung

Tor: Manuel Günther, Markus Lauterbach, Daniel Merklin.

Abwehr: Philipp Kern, Moritz Lieb, Manuel Dorner, Edgar Specht, Jonathan Reichenbach, Steven Riehle, Enzo Rennwald, Marcel Neitzer, Mergim Avdijaij, Sandro Procia.

Mittelfeld: Daniel Lang, Robin Metzger, Dirk Feger, Julian Weber, Marc Vollmer, Jan-Karim Laslop, Henry In der Au, Jason Wendle, Robin Erhardt, Timo Schwend, Christian Lorenz, Christopher Beying, Nick Meier, Felix Lohrer, Mirko Meier, Max Gaß, Andreas Friesen, Marcel Krings.

Angriff: Lars Szkibick,  Janosch Roth, Jonas Schäfer, Christian Kühnle, Marc Garnschröder, Daniel Borovkov,

Zugänge: Timo Schwend (SV Ortenberg), Max Gaß (FC Ottenheim), Henry In der Au (SG Allmannsweier/Nonnenweier), Daniel Borovkov, (Kehl-Sundheim), Jan-Karim Laslop.

Abgänge: Kevin Sillmann (FV Auenheim), Michael Deuss (SF Goldscheuer). Trainer: Christian Thau (4. Saison).

Die Sportfreunde Ichenheim sicherten sich in einem Herzschlagfinale in der Kreisliga A Nord doch noch die Meisterschaft. Und die hing bis zum letzten Spieltag am seidenen Faden, denn die Oberliga-Reserve des SV Linx führte die Liga bis dato an. Und eigentlich hatten es die Rheinauer vor heimischer Kulisse gegen den SV Fautenbach in der Hand. Aber es setzte eine absolut überraschende 3:6-Niederlage und die Sportfreunde waren mit einem 1:0-Sieg beim SV Nußbach am Ziel der Träume.

"Last-Minute oder nicht. Das ist egal, denn wir sind aufgestiegen", freute sich Trainer Christian Thau, der mit seiner Elf in die vierte Saison geht. Vier Wochen wurde in Ichenheim ausgiebig der sofortige Wiederaufstieg gefeiert. Und da durfte auch der Ballermann auf Mallorca nicht fehlen.

Dennoch so richtig geglaubt hatte niemand mehr in Ichenheim an den Aufstieg. Zumal Linx ja ein Heimspiel hatte: "Wir hatten uns schon auf die Relegationsspiele gegen den SV Rust eingestellt. Umso größer war die Freude, dass wir es doch noch geschafft haben", erinnert sich Thau.

Bezirksliga für die meisten Spieler kein Neuland

Die Bezirksliga ist für viele SF-Spieler kein Neuland mehr. Die Mannschaft ist eingespielt und hat die ganze Erfahrung beim Aufstieg eingebracht. Neue Spieler kamen hinzu und sollen das Team auch in der Breite besser aufstellen: "Wir haben eine homogene Mannschaft, die auch außerhalb des Platzes viel gemeinsam unternimmt. Das zeichnet uns auch in der Saison aus", betont der Trainer. In der Vorbereitung, die für den Aufsteiger bereits am 10. Juli startete, lief es für die Ichenheimer schon einmal optimal. Die Trainingsbeteiligung war mit bis zu 25 Spielern pro Einheit ausgesprochen gut. Sechs der sieben Testspiele konnten außerdem gewonnen werden. Dabei überragte die Offensivabteilung mit 36 Toren. Und auch im in der zweiten Hauptrunde des Bezirkspokals spielte der Überraschungs-Aufsteiger am Sonntag groß auf. Beim lockeren 5:1 in Dörlinbach/Schweighausen ließ die Thau-Truppe dem A-Ligisten nicht den Hauch einer Chance. "Wir kennen die neuen Spieler und hatten sie schon länger beobachtet. Sie passen und können uns sicher weiterhelfen", zeigte sich Thau nicht nur mit der Leistung seiner Neuzugänge mehr als zufrieden. Die offensive Spielweise wollen die Sportfreunde auch in der Bezirksliga beibehalten und ihre Zuschauer auch weiterhin mit ansehnlichem Tempofußball begeistern. Dennoch gilt für den Aufsteiger als Saisonziel in einer vermutlich sehr ausgeglichenen Liga das, was für fast alle Aufsteiger eine Liga höher gilt: es geht in der Spielzeit 2019/20 einzig um den Klassenerhalt.

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