Anzeige Ritterliches Treiben in Schmieheim

Viele Musiker, Gaukler und Schaukämpfer werden am Samstag und Sonntag, 10. und 11. August, bei den Schlossfestspielen im Schlossgarten Schmieheim zu sehen sein. Archivfoto: dec Foto: Lahrer Zeitung

Gemeindeverwaltung, Schlossbrauerei und Vereine laden auf Samstag und Sonntag, 10. und 11. August, zu den Schlossfestpielen im Schlossgarten Schmieheim ein.

Zum 17. Mal lädt die Gemeindeverwaltung, die Schlossbrauerei und Vereine auf den morgigen Samstag und Sonntag, 10. und 11. August, zu den Schlossfestpielen im Schlossgarten Schmieheim ein. An beiden Tagen erwarten die Veranstalter wie in den Jahren zuvor bis zu 6000 Besucher.

Am Samstag starten die Festspiele ab 14 Uhr und dauern bis 23 Uhr, am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Die offizielle Markteröffnung ist auf 16 Uhr geplant. An beiden Tagen treten auf der Bühne Musiker, Gaukler, Bauchtänzerinnen und Schaukämpfer auf, die für ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein sorgen.

Neuer Garant fürs Authentische und den Charme soll dabei Thomas Knebel aus Weingarten bei Ravensburg sein. Ihm haben Gerhard und Sonja Fischer aus Weisweil, die sich zuvor gut zehn Jahren verantwortlich für das bunte Markttreiben rund ums Schloss zeichneten, die Aufgabe übertragen.

Das gewohnte Flair bleibt aber erhalten. Nur hier und da erwarten die Besucher kleine Änderungen. So werden etwa die Handwerker wie Schmied und Korbflechter, die sich bisher im Marktgeschehen verteilt hatten, sich nun alle beieinander gleich am Eingang auf der grünen Wiese den Besuchern präsentieren. Nach Einbruch der Dunkelheit gibt’s dann noch mehr Unterhaltung, es folgt am Samstagabend eine Feuershow. Und wie in den Jahren zuvor sorgen neben einem privaten Anbieter örtliche Vereine – Musik- und Sportverein sowie die Radfahrergruppe für das leibliche Wohl der Gäste.

Das Bier kredenzt natürlich wie gehabt die Schlossbrauerei, zu trinken gibt es das Gerolds­ecker und das Hieronoymus, die nach den Rezepten der damaligen Zeit gebraut sind. Bier und alle anderen Getränke werden in Tonkrügen und Gläsern serviert, bei dem das Pfandsystem gilt.

Wo’s geht, wird Plastik vermieden. Essen, das Vereinsmitglieder anbieten, passe mitunter prima zwischen zwei Serviettenlagen. Und gibt es ein Mahl, so wird es in Einweggeschirr aus Bambus und mit Holzgabeln ausgegeben, wie Musikvereinsvorsitzender Philipp Ernst sagte – "auch wenn’s mehr als Plastik kostet".

Auch die Feuerwehr ist mit von der Partie, die mit einer Abteilung – lediglich vorsorglich – Brandwache hält. Gerüstet hat sich auch Neu-Chef Thomas Knebel. Auf die scherzhafte Frage, ob er sich als Schwabe unter die Badener traue, konterte er schlagfertig und mit Humor: "Ich bin bewaffnet."

Wichtige Hinweise gibt es zur Parkplatzsituation: Der Ort ist für die Autos der Besucher gesperrt, ein Parkverbot wird eingerichtet und überwacht. Parkplätze sind auf der Wiese rechts nach dem Buck am Ortseingang und im Industriegebiet ausgewiesen. sad

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