Anzeige Ried-SG vor neuer Herausforderung in der Nordstaffel

Thorsten Mühl
Die SG Nonnenweier/Allmannsweier geht künftig in der Nordstaffel der Kreisliga A an den Start. Foto: Verein

Der Kader hat sich nicht groß verändert – dafür aber die Liga. Denn der A-Ligist SG Nonnenweier/Allmannsweier geht künftig in der Nordstaffel an den Start. Spielertrainer Ivelin Momchilov nimmt den Wechsel vom Süden in den Norden entspannt.

Für die SG Nonnenweier/Allmannsweier stellt die Spielzeit 2022/23 eine recht neue Welt dar. Der A-Ligist wechselt aus seiner angestammten Süd- in die Nordstaffel. Bedeutet: Neue Gegner, neue Herausforderungen – "die Mannschaft ist motiviert, diese Aufgabe anzugehen und sie zu bewältigen", sagt Ivelin Momchilov, der in seine dritte Spielzeit als SG-Spielertrainer startet.

In der Vorbereitung gab es Erfolge gegen Altdorf und Kippenheim

Auch wenn die Kaderdecke zuweilen etwas ausgedünnt war, gestaltete sich die Vorbereitung vom Verlauf her recht erfreulich. Ergebnisse sollten logischerweise nicht allzu hoch gehängt werden, doch immerhin gelangen zum Beispiel gegen Altdorf und Kippenheim Erfolgserlebnisse. "Mir hat gut gefallen, wie sich die Mannschaft in konditioneller Weise entwickelt. Uns fehlen taktisch aktuell noch ein paar Punkte, an denen wir arbeiten müssen. Aber vom Verlauf her ist schon eine Entwicklung zu sehen", hat Momchilov beobachtet.

In personeller Hinsicht hat sich bei der SG nicht allzu viel verändert. "Unsere Jungen haben es gut gemacht in der Vorbereitung, zeigen so, dass sie sich anbieten und wollen", erkennt der Trainer an. Auch mehrere ehemalige A-Jugendliche sind mittlerweile feste Bestandteile des SG-Kaders, was Momchilov ausdrücklich begrüßt. Die nur kurze Wettkampfpause zwischen alter und kommender Spielzeit sollte außerdem dafür gesorgt haben, dass im Kader nicht allzu viel Substanzielles verloren gegangen ist. Für die ersten Begegnungen gilt für die Ried-SG, was auch für viele andere Vereine aktuell zur Herausforderung wird. Urlauber werden die eine oder andere Lücke hinterlassen, sodass je nach Ausgangslage mit Akteuren der zweiten Mannschaft aushilfsweise aufgefüllt wird. "Ich bin froh, dass wir bisher von Verletzungen einigermaßen verschont geblieben sind. Das darf gerne auch im weiteren Rundenverlauf so bleiben", weiß der SG-Trainer mit Blick auf die Kaderreihen. Ob sich neue taktische Kniffe anwenden lassen werden, hängt nicht zuletzt davon ab, wie sich die personelle Ausgangslage während der ersten Saisonwochen präsentieren wird.

Ausführliche Erfahrungswerte zu den einzelnen Gegnern in der neuen Staffel sollen sich im Saisonverlauf herausbilden. "Ich will in erster Linie darauf schauen, dass wir unsere eigenen Stärken auf den Platz bringen. Es ist nicht einfach zu sagen, wo unser Weg hinführen wird. Natürlich wollen wir so gut wie möglich abschneiden, das kommt aber auch auf uns und möglichst konstante Leistungen an", skizziert Ivelin Momchilov.

Spielertrainer lässt den Saisonstart positiv auf sich zukommen

Er konkretisiert: "Vergangene Runde gewannen wir zwar zum Auftakt, haben dann aber fünfmal in Folge verloren. Da haben wir uns für diese Saison schon etwas mehr vorgenommen für die ersten Partien. Mal schauen, wir lassen das positiv und motiviert auf uns zukommen."

Der Kader

Tor: Sebastian Drexler, Marvin Heck, Sebastian Held

Abwehr: Marc Fischer, Lars Geiger, Jannis Kirsten, Calvin Klein, Michael Kovacs, Emil Malter, Tim Marginean, Florian Ziegler, Johannes Ziegler

Mittelfeld: Axel Beckert, Nico, Fischer, Hannes Hofstetter, Frederic Kolb, Dylan Moessmer, Ivelin Momchilov, Louis Perrot, Ben Schäfer, Elias Schnebel, Lukas Schnebel, Mirko Schnee, Florian Wurth

Sturm: Joshua Dietrich, Loïc Kolb, Marc Schäfer, Luca Welle

Zugänge: Florian Wurth, Marvin Heck (beide SF Kürzell), Elias Schnebel (SF Ichenheim), Luks Schnebel (Ottenheim) Ben Schäfer, Emil Malter, Jannis Kirsten, Luca Welle (alle eigene Jugend), Samuel Weiß (SC Lahr)

Abgänge: Cosmin Ivanciuc, Andre Kuhlmann, Nils Berger, Andreas Zuska, Rockel Urs, Nicolae-Daniel Daniliuc,

Cedric Oberle, Sultanmurat Yeleu.

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