Anzeige Michael Schwendemann mit vollem Einsatz dabei

Lahrer Zeitung
"Schutterblick – ein Leben lang", so lautet das Motto von Michael Schwendemann. Der Inhaber des Gasthauses Schutterblick achtet darauf, dass sich die Gäste stets wohlfühlen. Foto: privat

Das Gasthaus Schutterblick ist in der Region ein Begriff – und das ist vor allem seinem Inhaber Michael Schwendemann zu verdanken. Beim Hoffest am 14. November können die Gäste sich nun davon überzeugen, wie das Gasthaus nach der Renovierung aussieht.

Die Leidenschaft für seinen Betrieb ist bei Inhaber Michael Schwendemann offensichtlich. "Schutterblick – ein Leben lang", erklärt er, der den Familienbetrieb im Jahr 2000 übernommen hat und schon seit frühester Kindheit liebte. Dass auch die Gäste sich im Gasthaus wohlfühlen hat für ihn oberste Priorität. Unterstützt wird er dabei von drei Festangestellten sowie zehn weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Mini-Job-Basis.

Von Spätzle mit Soß’ bis zum Vier-Gänge-Menü

Die Speisekarte des Gasthauses Schutterblick ist weit gefasst. Von einfachen Gerichten wie "Strammer Max" bis hin zum Vier-Gänge-Menü des Monats findet sich dort für jeden Geschmack etwas. Auch besondere Wünsche wie veganes Essen könne man erfüllen – und sei dafür schon oft gelobt worden, betont Serviceleitung Silvia Brucker. "Wenn nirgends was los ist, im Schutterblick ist immer was los", wissen nicht nur die Einheimischen in Bezug auf das Gasthaus. Der Erfolg ist kein Wunder: Schwendemann legt bei seiner Küche Wert auf Qualität: Die Speisekarte ist stets der Jahreszeit angepasst und alle Produkte kommen aus der Region.

Dafür, dass es zum Essen auch stets den passenden begleitenden Tropfen gibt, sorgt Serviceleitung Brucker. Sie baut den Weinbestand des Gasthauses beständig aus und hat auch schon eigene Cocktails kreiert. Diese richteten sich nach den Wünschen der Gäste, deren Namen sich dann auch in den jeweiligen Bezeichnungen wiederfinden. So kann man von der Cocktailkarte des Gasthauses Schuttertal etwa die "Süße Marie", den die "Spritzige Frieda" oder den "Pfiffigen Hans" probieren.

Besonderen Kultstatus hat aber vor allem eines erlangt: "Bei uns gibt es keinen Döner und so holen sich die Jugendlichen hier, wenn sie Hunger haben, meist Spätzle mit Soß’", berichtet Schwendemann. "Stark und groß mit Spätzle und Soß’" hat denn auch der RSV Schuttertal auf seinen Trikots aufgedruckt, den Schwendemann als Sponsor unterstützt – und der ihn zu einem besonderen Gericht inspiriert hat, den "Schutti-Burger". Dieser besteht neben Brötchen und hausgemachten Burgerfleisch auch aus Käsespätzchen mit Zwiebeln. Benannt ist er nach dem Spitznamen "Schutti-Michael", den ihm ein Schweizer Freund, der das Restaurant auch mit Schokoladentäfelchen beliefert, verpasst hat.

Ebenfalls ein großer Fan des Gasthauses Schutterblick ist Helmut "De Hämme" Dold. "Das Essen ist stets an die aktuelle Jahreszeit angepasst, sehr kreativ und abwechslungsreich", lobte er beim Pressegespräch. Und er weiß, wovon er spricht, schließlich besucht er das Gasthaus regelmäßig und gehörte etwa zusammen mit seiner Frau "während der Corona-Zeit zu den fleißigsten Essensabholern", wie Schwendemann augenzwinkernd verriet.

Mit dem Hoffest wird die Renovierung gefeiert

So sei im Gespräch mit Dold auch die Idee zum Hoffest am Sonntag, 14. November, entstanden, um die vor Kurzem erfolgte Renovierung des Restaurants und des Gästehauses zu feiern. Natürlich wird "De Hämme" das Fest nicht nur moderieren, sondern dort auch auftreten. Außer ihm dürfen sich die Besucher auch von 11.30 bis 17 Uhr auf Bodo Schaffrath und junge Schuttertäler Musiker freuen.

Der Erlös des Festes geht an den RSV Schuttertal, der auch bewirten wird: mit Steaks, Grillwürsten – und Spätzle. Aber auch einen Bierbrunnen und eine Kaffeestube wird es ab 14 Uhr geben. So hofft Schwendemann darauf, am Sonntag, 14. November, eine schöne Zeit mit seinen Gästen verbringen zu können. Natürlich unter dem Einhalten der aktuell geltenden Corona-Regeln mit 3G und Kontaktnachverfolgung.

n 1966 eröffnete Michael Schwendemanns Vater Anton zusammen mit seiner Frau Erna die kleine Gastwirtschaft mit drei Räumen und einer kleinen Küche. Der Metzger fuhr von seiner Arbeit in Lahr in der Mittagspause ins Schuttertal, um seiner Frau beim Kochen zu helfen. Ursprünglich war das Gasthaus übrigens als Café gedacht gewesen. Deshalb nennen es die Älteren heutzutage noch so.n 1977 wurden Räumlichkeiten angebaut sowie eine neue Küche und Kühlräume eingerichtet und somit Platz für 140 Gäste geschaffen.n 2005 übernahm Michael Schwendemann den Betrieb. Er erlernte seinen Beruf als Koch in der harten Schule des Gourmetrestaurants Dollenberg. Er erweiterte seine Kenntnisse in weiteren renommierten Häusern wie dem im "Colombi" in Freiburg unter Alfred Klink oder dem Romantik-Hotel Spielweg im Münstertal. 1993 hatte er seinen Meistertitel gemacht.n 2006 kaufte Michael Schwendemann das Nachbargebäude dazu und baute es zum Gästehaus mit vier weiteren Ferienzimmern um.

n 2018 wurde die Whiskey-Lounge errichtet, 2019 eine Holzwand als Abgrenzung zum Nachbargrundstück eingesetzt.n 2021 wurden Restaurant und Gästehaus renoviert.