Anzeige Mehr als 40 Aussteller sind dabei

Die Herbolzheimer Geschäfte locken am 14. April mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Bei "Herbolzheimat im Frühling" verwandelt sich die gesperrte Hauptstraße von 13 bis 18 Uhr in eine Fußgängerzone. Der begleitende Rad- und Bikermarkt öffnet um 11 Uhr.

Die Herbolzheimer Geschäfte locken am 14. April mit einem verkaufsoffenen Sonntag, einem Rad- und Bikermarkt und vielen Aktionen

Die Herbolzheimer Geschäfte locken am 14. April mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Bei "Herbolzheimat im Frühling" verwandelt sich die gesperrte Hauptstraße von 13 bis 18 Uhr in eine Fußgängerzone. Der begleitende Rad- und Bikermarkt öffnet um 11 Uhr.

Vom Dreirad für den Nachwuchs über Inliner oder Fahrräder für Alltag und Freizeit bis hin zu brandneuen Automodellen: Die Veranstaltung "Herbolzheimat im Frühling" des Vereins Handel und Gewerbe (HuG) bietet "Alles, was Räder hat". "Sogar ein Hochrad hatten wir schon einmal dabei", erinnert sich Hans-Jürgen Enz von der HuG.

Das Besondere am Rad- und Bikermarkt ist die Mischung aus Gewerblichem und Privatem. Jutta Kühnert, die zusammen mit Enz die Veranstaltung "Herbolzheimat im Frühling" organisiert, freut sich, dieses Jahr wieder viele Betriebe gewonnen zu haben: Die Autohäuser "Bodemer" sowie "Hensle" aus Nordweil und "Enz" aus Herbolzheim werden auf dem Herbolzheimer Marktplatz präsent sein und den gespannten Besuchern die neuesten Modelle präsentieren. So bringt das Autohaus Enz etwa den neuen Peugeot 508 mit. Auch "BS Autoglas" aus Herbolzheim wird am nächsten Sonntag als Aussteller vertreten sein.

Ebenfalls vier Räder haben die Ausstellungsstücke von "Stihl-Dienst / 1A Service Morgenthaler" aus Rheinhausen, allerdings sind sie keine Autos. Das Fachgeschäft ist unter anderem mit Rasenmähern in allen möglichen Variationen auf "Herbolzheimat im Frühling" vor Ort. Ebenso aus Rheinhausen kommt Peter Schönstein von "Reifen Schönstein", der am 14. April allerlei verschiedene Zweiräder mit dabei hatben wird, unter anderem mit Elektroantrieb. Der Herbolzheimer Fahrrad-Spezialist "Speedzone" wird beim Rad- und Bikermarkt zwar nicht als Aussteller vertreten sein, an diesem Tag jedoch seinen Laden ganz in der Nähe der Hauptstraße (Rheinhausenstraße 18) öffnen. Räder für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung wird "Pro-Re-Aktic-Süd" vor dem ehemaligen Stadtcafé ausstellen. Sie können vor Ort auch ausprobiert und getestet werden.

Neben den Betrieben dürfen aber auch Privatanbieter ab 11 Uhr ihre rollenden Schätze verkaufen und das ganz ohne Anmeldung. "Da geht stets einiges. Alljährlich sehen wir viele Besucher, die stolz ihre erworbenen Sachen mit sich tragen", bestätigt Hans-Jürgen Enz den Erfolg des Rad- und Bikermarkts. "Manche laufen mit ihren Sachen durch die Menge, verkaufen sie und kaufen sich wieder etwas Neues", weiß der HuG-Vorsitzende Philipp Ulmer.

Anbieten dürfen die Privatverkäufer die Waren aber nur auf den freien Flächen, die nicht bereits mit einer Nummer für die gewerblichen Aussteller gekennzeichnet und reserviert sind. Auch direkt vor Ladeneingängen sollte man sich nicht positionieren. Zudem sind nicht mehr als sieben Teile erlaubt, sonst wird eine Standgebühr von fünfzig Euro fällig, erinnert die HuG an die Regeln.

Wer beim Rad- und Bikermarkt nicht das passende Fahrrad findet, kann es bei der Fundfahrrad-Versteigerung der Stadt am Nachmittag noch einmal versuchen.

Doch auch abseits des Rad- und Bikermarkts hat "Herbolzheimat im Frühling" viel zu bieten. Rund 40 Aussteller und Geschäfte konnten für die Veranstaltung gewonnen werden. Sie laden von 13 bis 18 Uhr zum verkaufsoffenen Sonntag auf der autofreien Hauptstraße ein. Sie präsentieren ein breites Angebot an Frühjahrsneuheiten und aktuellen Kollektionen. Auch gastronomisch wird im gesamten Innenstadtbereich einiges für die Besucher geboten sein. Ob Getränke, Imbiss, Kaffee oder Waffeln – mehr Stände als je zuvor laden zum Genießen und Verweilen ein. Somit dürfte die familienfreundliche Veranstaltung auch dieses Jahr wieder ein Anziehungspunkt für alle Generationen sein. jg

Seit 15 bis 20 Jahren veranstaltet die HuG den Rad- und Bikermarkt schon, schätzt HuG-Vorsitzender Philipp Ulmer. "Inspiriert zu der themenbezogenen Messe hatte uns dazu damals der Emmendinger Brettlimarkt", erinnert er sich. Bereits von Anfang an wurde der Rad- und Bikermarkt gut angenommen und war schon immer "erstaunlich gut besucht". Selbst bei Regen ließen sich Aussteller und Kunden nicht verschrecken, sondern warteten ab, bis die Schauer vorbei waren, und handelten dann einfach weiter.

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