Anzeige Für den FSV Seelbach geht es nur um den Klassenerhalt

Felix Gieger
Das Team des FSV Seelbach (hinten, von links): Cheftrainer Oliver Dewes, Physiotherapeutin Melissa Grösser, Cedric Toth, Til Finkbeiner, Julius Pelz, Ralph Moser, Lukas Lehmann, Jannik van der Linde, Jakob Seidel, Lukas Sonnemann, Mika Braun, Gerold Haag (Betreuer dritte Mannschaft), Timo Kloos und Markus Höpfner (beide Trainer zweite Mannschaft); (Mitte, von links) Matthias Schweiß, Moritz Mik, Jonas Herkersdorf, Pascal Fehrenbach, Aleksander Fries, Henrik Singler, David Krumm, Devin Eichler, Daniel Weichert, Linus Resch, Philipp Himmelsbach, Geraldum Kappa, Sascha Roth, Andreas Himmelsbach, Marius Hacker, Johannes Erb, Chat Stichler (Betreuer dritte Mannschaft); (vorne, von links): Marius Knipping, Luca Makrutzki, Janik Roth, Patrick Weber, Marius Schätzle, Michael Stöhr, Philipp Lecher, Sebastian Schäfer, Gabriel Lecher, Krathing Yoothai, Matthias Bucher und Ralph Linster (Sportlicher Leiter) Foto: Verein

Mit neuem Trainer und etablierten Personal geht der FSV Seelbach in der Landesliga an den Start. Das Ziel ist dabei klar: Als Aufsteiger will man sich in der neuen Spielklasse behaupten. Bis zum Saisonstart gibt’s aber noch einiges zu tun.

So hatte man sich das erste Pflichtspiel als Landesligist sicher nicht vorgestellt. Im Pokal-Derby gegen den FV Sulz verlor der FSV Seelbach am Sonntag mit 3:1. Und das nicht unverdient, wie der Sportliche Leiter Ralph Linster am Montag sagte. "Vor allem die erste Halbzeit hat deutlich Sulz gehört", sagte er. Dass die Partie am Ende dann verloren ging, lag auch an der ein oder anderen Torchance, die die Schuttertäler liegenließen.

Doch zu lange wollte Linster sich mit dem verpatzten Pflichtspielauftakt nicht beschäftigen, stattdessen richtete er den Blick schon auf den Landesliga-Start gegen Schutterwald am ersten August-Wochenende. Ab dann startet sie, die Mission Klassenerhalt. Denn ein anderes tabellarisches Ziel hat man beim Bezirksmeister aus Seelbach nicht ausgegeben.

Keine namhaften Neuzugänge im Kader

Auf externe Neuzugänge wurde zudem im Sommer verzichtet, Jugendspieler und Rückkehrer verstärken den Gesamtkader der drei Teams. "Wir sind guter Dinge, dass die Mannschaft, die den Aufstieg geschafft hat, auch den Klassenerhalt in der Landesliga erreichen kann", sagt Linster.

Eine große Veränderung gibt es aber beim FSV: Seit dem Sommer ist Oliver Dewes Coach bei den Schuttertälern. Nach sieben Jahren beim Verbandsligisten SC Lahr beginnt für ihn ein neues Trainer-Kapitel. Eine große Umgewöhnung war der Start in Seelbach aber nicht für ihn, sagt er. Vielmehr wurde sein Start durch Abwesenheiten geprägt. Erst fehlten Spieler wegen Corona, danach heiratete Dewes und war vier Tage weg. So langsam aber nimmt die Trainingsgruppe Formen an, am Sonntag gab’s gegen Sulz einen ersten "leichten Gradmesser", wie Dewes sagt. Seine Erkenntnis aus der 1:3-Niederlage in Sulz: "Wir haben noch gut was zu tun." Wer den erfahrenen Trainer kennt, weiß jedoch, dass er nicht nach einer Niederlage unruhig wird.

Stattdessen blickt er schon auf die verbleibenden Trainingseinheiten vor dem Saisonstart, in denen dann auch die allermeisten Spieler zur Verfügung stehen sollten. Das Landesliga-Debüt geben die Seelbacher dann am Freitag, 5. August, beim FV Schutterwald. Ab dann geht der Kampf um den Klassenerhalt los. Dass es um nichts anderes gehen kann, das macht auch Dewes unmissverständlich klar. "Es wird kein anderes Ziel geben."

Die Spielklasse ist dem Coach auch durchaus bekannt. Er rechnet mit einer zweigeteilten Tabelle, auch andere Landesliga-Trainer gehen von einer solchen Konstellation aus. Vorne werden etwa sechs Teams um den Platz an der Sonne kämpfen, Stadelhofen, Oberwolfach und Schutterwald werden hier oft genannt. Und unten "wird’s mit fünf, sechs oder sieben Teams um den Klassenerhalt gehen", glaubt Dewes. Seine Mannschaft sieht er in diesem Abstiegskampf, auch Mit-Aufsteiger Rust und die Lahrer Vorstädter aus Langenwinkel sehen sich im Kampf um den Klassenerhalt.

Gute Stimmung innerhalb des Teams

In diesem baut Dewes mit dem FSV Seelbach auch auf das eingespielte Team. Es gebe ein "sehr gutes Mannschaftsgefüge", mit dem Bezirksliga-Torschützenkönig Fabian Kloos sei man zudem "immer für ein Tor gut". Ansonsten hält sich Dewes mit spielerischen Prognosen noch zurück. Vielmehr freut er sich auf die kommenden Trainingseinheiten mit vollem Kader. In diesen soll der Grundstein gelegt werden für eine Saison, in der es für den Landesliga-Aufsteiger FSV Seelbach einzig und allein um den Klassenerhalt gehen wird.

Der Kader

Tor: Marius Schätzle, Michael Stöhr, Philipp Lecher, Andreas Wieseke, Miran Loboda

Feld: Cedric Toth, Til Finkbeiner, Julius Pelz, Ralph Moser, Lukas Lehmann, Jannik van der Linde, Jakob Seidel, Lukas Sonnemann, Mika Braun, Matthias Schweiß, Moritz Mik, Jonas Herkersdorf, Pascal Fehrenbach, Aleksander Fries, Henrik Singler, David Krumm, Devin Eichler, Daniel Weichert, Linus Resch, Philipp Himmelsbach, Geraldum Kappa, Sascha Roth, Andreas Himmelsbach, Marius Hacker, Johannes Erb, Marius Knipping, Luca Makrutzki, Janik Roth, Patrick Weber, Sebastian Schäfer, Gabriel Lecher, Krathing Yoothai, Matthias Bucher, Ralph Linster, Fabian Kloos, Maximilian Fries, Lukas Schäfer, Patrick Meier, Justin Drazic, Philipp Schwörer, Lucas Singler, Tom Wagner, Julian van der Linde, Jonas Aumann, Jakob Seckinger, Matthias Zehnle, Tim Forster, Luis Deninger, Lukas Lutz, Jan Glatz, Matthias Schäfer, Marco Schell, Stefan Kopf, Mario Schäfer, Wladimir Schreier, Mustafa Ceesay, David Soare, Lennart Lorenz, Mario Nuvolin.

Trainer 1. Mannschaft: Oliver Dewes

Trainer 2. Mannschaft: Timo Kloos und Markus Höpfner

  • Bewertung
    2