Anzeige Ein transparenter Ort der Begegnung

Wenn Bürgermeister Kai-Achim Klare heute das sanierte Rathaus im Rahmen des Tags der offenen Tür einweiht, wird es in einem völlig neuen Licht erstrahlen. Foto: Gemeinde Rust Foto: Lahrer Zeitung

Heute ist es endlich soweit: Von 16.30 bis 19.30 Uhr können die Ruster beim Tag der offenen Tür Rathausluft schnappen – im neuen alten Domizil der Gemeindemitarbeiter in der Fischerstraße 51.

Das neue Rathaus in Rust ist bürgerfreundlich konzipiert und energetisch auf dem neuesten Stand

Bereits bei seiner Einweihung im Jahre 1972 durch Bürgermeister Erich Spoth bestach das Ruster Rathaus durch seine moderne Architektur und seine klare Formensprache. Es bestand schon damals der Wunsch von Gemeinderat und Verwaltung, das politische Zentrum der Gemeinde als offenen und transparenten Ort der Begegnung zu gestalten.

Heute, nach zwei Jahren grundlegender Sanierung, ist dieser Anspruch an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst worden. Den Architekten ist es gelungen, nicht nur den Charakter und die Identität des Gebäudes zu wahren, sondern diese grundlegend neu zu interpretieren. Ziel war es gewesen, klare Formen zu erhalten und mit der großen Glasfassade einen Fingerzeig auf die Transparenz der Gemeindeverwaltung zu geben.

Die Bürgerschaft sowie die Mitarbeiter erwarten moderne Servicearbeitsplätze für öffentlichen Dienstleistungen, komplette Barrierefreiheit auf allen Etagen und ein ansprechendes, freundliches und lichtdurchflutetes Ambiente. Möglich geworden ist die rund vier Millionen Euro teure Sanierung durch den richtungsweisenden Beschluss des Gemeinderats und die Unterstützung in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg im Rahmen des Landessanierungsprogramms.

Der Haupteingang wurde verlegt nach vorn zur Fischerstraße, die Außenanlage folgt dieser neuen Erschließung durch eine große Treppenanlage. Das Rathaus verfügt nun über 22 Büros und drei Besprechungsräume. Das Gebäude ist energetisch auf dem neuesten Stadt. Eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach sorgt für CO2-neutralen Betrieb der Klimaanlage, geheizt wird mit Gas, LED-Leuchten ermöglichen weitere Einsparungen. Für die Gemeindefahrzeuge wird eine E-Ladesäule installiert.

Durch den Wegfall des Sparkassenschalterbereichs und eine optimale Einteilung der Büros gewinnen zentrale Bereiche wie das Bürgerbüro und das Ordnungsamt an Raum. Die besonderen Ausgestaltungen des Außen- und Wartebereichs sollen dafür sorgen, dass sich die Bürger im Rathaus wohl fühlen und gerne vorbeikommen. Das anthrazit-gelbe Farbkonzept zieht sich wie ein Faden durch das gesamte Rathaus – sowohl innen als auch außen. Neu ist auch der amtliche Aushang in Form eines digitalen Schwarzen Brettes.

Bürgermeister Kai-Achim Klare gratuliert allen Beteiligten zur Sanierung: "Ein herzlicher Dank gilt den beteiligten Architekten, Planern und Handwerkern, der Projektleitung in der Verwaltung und allen, die mitgewirkt haben, das Vorhaben erfolgreich abzuschließen. Ich wünsche allen Rusterinnen und Rustern viel Freude mit ihrem Rathaus, auf dass dieses jetzt und in Zukunft ein Ort des Austausches und der Begegnung mit Rat und Verwaltung sein wird." tk

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