Anzeige Die Suche nach dem Walzer

Mit der Aufführung von Operetten lockt Laienspielgruppe der Trachtenkapelle Schuttertal alle Jahre wieder mehr als 1000 Menschen in die Festhalle Schuttertal. Foto: Verein Foto: Lahrer Zeitung

Laienschauspielgruppe des Trachtenvereins Schuttertal führt "Zwei Herzen im Dreivierteltakt auf"

Die Laienspielgruppe der Trachtenkapelle Schuttertal führt die Operette "Zwei Herzen im Dreivierteltakt" auf.

Mit der Aufführung bekannter Operetten lockt die Truppe unter Leitung von Dominik Schätzle, seit Jahren mehr als 1000 Besucher auch aus entfernt gelegenen Regionen in die Festhalle Schuttertal. Das Ensemble blickt daher erwartungsvoll den Aufführungen am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, am Freitag, 27. Dezember, und am Samstag, 28. Dezember, jeweils ab 20 Uhr entgegen.

Bereits seit einiger Zeit bereiten die ehrenamtlichen Aktiven allabendlich die Vorstellungen vor, wobei mit Aktiven nicht nur die rund 30 SchauSchauspieler, sondern auch Musiker, Kulissenbildner, Requisiteure und Maskenbildner sowie Licht- und Tontechniker gemeint sind. Den größten Arbeitsanteil und die Gesamtverantwortung trägt Leiter Schätzle. Er studiert mit den Laienspielern das für den Verein entworfene Libretto ein. Dazu musste das Werk für die Stimmen der Laienspieler und das kleine Theaterorchester überarbeitet werden.

Das hat im vergangenen Sommer Ossy Fahrner übernommen, der Ehrendirigent der Trachtenkapelle Schuttertal. Die aktive musikalische Verantwortung teilen sich wie im vergangenen Jahr Miriam Göppert als Leiterin des Orchesters und die 18jährige Anna-Lena Faißt, die den Gesang mit Hauptrollen und Chören einstudiert.

Robert Stolz gilt als letzter Meister der Wiener Operette. Eines seiner erfolgreichsten Bühnenwerke ist die 1933 uraufgeführte Operette "Zwei Herzen im Dreivierteltakt". Die Fröhlichkeit der Handlung, eine einfallsreiche Musik, prägnante Hauptfiguren und das Milieu der Handlung ergänzen sich zum genialen Gesamtbild.

Für eine Vereinsbühne ist es schwierig, sich an das Werk zu wagen. Dass es möglich ist, haben die Laienspieler der Trachtenkapelle Schuttertal in den vergangenen Jahren bewiesen.

Die Handlung spielt im Wien der 1930er-Jahre um den Komponisten Toni Hofer, der mit den beiden Librettisten Nicky und Vicky Mahler an einer neuen Operette arbeitet. Ihm fehlt die zündende Idee für den Titelwalzer. Hilfe naht durch Hedi, Ziehschwester von Nicky und Vicky. Sie inspiriert Hofer zu einer Melodie, die er wieder vergisst, nachdem Hedi verschwunden ist. Er macht sich auf die Suche nach ihr und dem Walzer.

Großen Reiz besitzen die populär gewordenen Melodien, neben der titelgebenden Walzermelodie sind dies beispielsweise "Meine kleine Schwester heißt Hedi" oder "Wenn man zweimal leben könnte". cko

Für die drei Hauptaufführungen bietet die Trachtenkapelle einen Kartenvorverkauf an. Termine sind die Adventssonntage am 1., 8. und 15. Dezember, wofür jeweils von 9 bis 12 Uhr im Rathaus Ortsteil Schuttertal und am Sonntag, 1. Dezember, auch Nachmittags von 14 bis 16 Uhr Platzkarten verkauft werden. Montags, mittwochs und freitags ist außerdem ab Montag, 2. Dezember, von 18 bis 20 Uhr unter Telefon 07823/33 55 eine Tickethotline für Reservierungen erreichbar. Für Senioren, Kinder sowie Interessierte, die an den Hauptvorstellungen verhindert sind, besteht am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, ab 14 Uhr eine weitere Gelegenheit, die Aufführung zu besuchen.

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