Altenheim Schutterwald schwächelt überraschend

Nach dem Sieg gegen Schramberg führt die Südbadenliga-Reserve der HGW Hofweier die Tabelle der Bezirksklasse bereits mit fünf Punkten Vorsprung an. Verfolger Schutterwald ließ dagegen überraschend Punkte gegen Schutterzell.

(tom). SV Schutterzell – SV Zunsweier 36:38 (17:17). Die Gastgeber erwischten den besseren Start, vor allem Simon Heitzmann war von Zunsweierer Seite nie zu stoppen. Beim 10:6 (14.) und 15:10 (22.) war Schutterzell klar in Führung. Doch selbst dieser Vorsprung sollte bis zur Pause nicht reichen. Auf Zunsweierer Seite wusste sich insbesondere Torhüter Martin Schwaderer zu steigern, während Dennis Haas sein Torkonto aufbesserte. Nach einer kurzen Phase der Gäste zu Beginn des zweiten Abschnitts übernahm Schutterzell aufgrund der geringeren Fehlerquote wieder das Kommando. Über 31:27 (47.) und 34:30 (51.) sah es nach einem Heimsieg aus. Doch mit dem Platzverweis Simon Heitzmanns (52./dritte Zeitstrafe) brach aber das SV-Spiel, Zunsweier kam wie schon im ersten Abschnitt zurück. Haas und Valentin Karcher bogen die Partie in den letzten Minuten noch um.

Schutterzell: Schneckenburger, Schäffer; Nuvolin, M. Heitzmann 2, S. Heitzmann 10, Schrempp 7/2, Hügli 1, Czauderna 6/3, Kurz 4, Müller 3, Ruf 3.

(tom). TuS Schutterwald 2 – SV Schutterzell 26:27 (10:11). Dem Riedverein gelang im Derby beim Zweiten eine faustdicke Überraschung. Beide Mannschaften wechselten sich in der Führung ab. Zu Beginn des zweiten Abschnitts steigerte der Gast die Führung bis zum 17:13 (36.). Eine Momentaufnahme, denn der Zweite konnte seine Fehlerquote minimieren. Mit 26:24 (56.) führte der Favorit bereits, ehe Schutterzell durchdrei Treffer von Pascal Czaudernas doch noch die Überraschung in die Tat umsetzte.

SVS: Walter, Schneckenburger; Frick, Nuvolin 1, M. Heitzmann, S. Heitzmann 5, Schrempp 4, Czauderna 11/5, Kurz 2, Müller 2, Ruf 2.

(red/az). HTV Meißenheim 2 - HC Elgersweier 2 22:22 (13:11). Der HTV begann temporeich. So stand es fünf Minuten vor der Halbzeit 13:7 für die Männer von Spielertrainer Nico Vollmer. "Wir haben uns in der Abwehr sehr gut aufgestellt und im Angriff schnelle und einfache Tore erzielt", so Routinier Michael Labusch. "Leider sind wir in der Folge dann eingebrochen und haben durch eigene Fehler den Gegner an uns herankommen lassen." So sahen sich die Gastgeber zur Halbzeit mit nur noch zwei Toren in Führung. Nach der Ansprache in der Pause sahen die Zuschauer in der Sporthalle in Meißenheim zwei Teams auf Augenhöhe agieren, wodurch sich keine der Mannschaften von der anderen absetzen konnte. In der Schlussphase gelang es den Gästen dann erneut einen Rückstand von vier Toren aufzuholen, in welcher der HTV durch eine inkonsequente Spielweise und überflüssigen Fehlern keine Tore erzielen konnte. Die letzte Aktion der Gäste war ein in der Schlusssekunde ausgeführter Schlagwurf nach einem chaotischen Foulspiel. Der Ball wurde durch die Abwehr abgelenkt und Meißenheims Keeper konnte den Ball seiner Ansicht nach unter Kontrolle bringen – die Unparteiischen entschieden dennoch auf Tor und somit stand es 22:22.

HTV: Biegert 1, Geppert 4/1, Hasemann, Hug, Labusch 2, Lederle 2, Mattes, Ostermann 3, J. Schröder 2, S. Schröder 4, D. Velz; P. Velz 2; Zipf 1.

(seg). ETSV Offenburg - HSG Ortenau Süd 2 29:26 (14:11). Personell dezimiert ging die HSG nach zuletzt drei Siegen in Folge am Sägeteich als Verlierer vom Feld. Die Hausherren präsentierten sich zu Beginn etwas wacher und agiler als die Volk-Sieben und münzten dies in eine 8:4-Führung nach 17 Minuten um. Den Vorsprung verteidigten die Offenburger über weite Strecken. Nach 48 Minuten brachte Jannek Köbele die Gäste plötzlich wieder auf 21:23 heran - nun war Spannung in der Partie. Die Kräfte reichten bei der HSG in der Schlussphase aber nicht mehr aus. HSG: Panther - Kloos 12/4, Walter, D. Herzog 1, Wacker 5/1, Köbele 1, Singler 2, Heim 1, Richini 1, Erb 3.

(tom). TuS Nonnenweier – TuS Altenheim 2 32:33 (18:14). In einer intensiven Begegnung hatten die Gastgeber in der ersten Halbzeit die Vorteile auf ihrer Seite. Nach dem Seitenwechsel traten die Gäste mit noch mehr Engagement auf. Den Gastgeber ging allmählich die Kraft aus. "Altenheim hat es couragiert gemacht, wir haben sie durch unsere Fehler aber auch selbst wieder aufgebaut in der zweiten Hälfte", so Nonnenweiers Trainer Thomas Welle. Dennoch blieb sein Team zunächst noch vorne, führte 24:20 (42.), ehe der Vorsprung beim 25:25 (47.) aufgebraucht war. Die Schlussphase war ausgeglichen, am Ende erzielte Timo Leibiger den 33:32-Siegtreffer Altenheims. Welle war nach der Niederlage enttäuscht: "Wir haben nicht das Niveau der Vorwochen erreicht, am Ende fehlten etwas die Körner. Insgesamt haben wir zu viele Gegentore kassiert." Nonnenweier: Haag, Nippes; Oberle 7, Hatt, Frenk 3, Häß 2, Schätzle 5, Ostermann 9/2, Oßfeld, Dietsche 1, Stahl 4, Hierlinger 1. Altenheim: Bauer; Schneider 5, Grothmann 2, Heini 6, Sester 1, M. Maier 4, Leibiger 8, Gottuck, Stein, F. Maier 8/4, Michel. (ps). HGW Hofweier 2 - SG Schramberg 25:19 (9:11). Den Gewinner eingewechselt hat HGW-Trainer Tobias Ruf mit Yannik Rottler, der nach der Pause ins Tor der Gastgeber wechselte. Mit seinen Paraden verschaffte er seinem Team die notwendige Luft, um das Spiel geordnet aufzubauen. Vor allem in der ersten Hlfte warteten die Gäste mit einer unwahrscheinlich leichtfüßigen Beinarbeit in der Abwehr auf, wie sie ansonsten in der Bezirksklasse kaum zu sehen ist. Aber die ganze Spielweise, immer auf Körperkontakt ausgelegt, war einfach zu intensiv, um das über eine gesamte Spieldauer durchhalten zu können.

Und an den Körnern, die in der Schlussphase fehlten, scheiterten dann auch die Schwarzwälder. Der Spitzenreiter nutzte jetzt die kleinen Lücken im Abwehrverband und schloss auch konzentrierter ab. Die Gäste konnten nicht mehr gegenhalten. Zudem häuften sich die Fehler und Hofweier beschloss die Überlegenheit in der Schlussphase noch mit einem deutlichen Heimsieg.

HGW: Hilger, Rottler, Zimmermann, Remmel, P. Isenmann 1 , L. Eichhorn 1, Groh, H. Einloth 4, R. Einloth 4, Wildt 10/4, J. Eichhorn 4/1, Hackhofer, M. Isenmann, Bächle 1/1,

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