Altenheim Altenheim darf mal wieder über Sieg jubeln

Shiona Heini traf zweimal beim Heimsieg des TuS Altenheim gegen Ottenhöfen. Foto: Wendling Foto: Lahrer Zeitung

(tom). Landesliga Nord, Frauen: TV Friesenheim – SG Muggensturm/Kuppenheim II 34:20 (15:8). Ungefährdet setzte sich der Tabellenzweite am Samstag gegen Muggensturm durch. "Gechillt" nannte Trainer Ralf Mättler den Ablauf der über weite Strecken höchst einseitig geführten 60 Minuten. Die Gäste hatten trotz drei Spielerinnen aus der Südbadenliga-Truppe von Beginn an keine großen Chancen, über 7:4 (8.) und 12:7 (18.) setzte Friesenheim bereits frühzeitig Signale. Einzig die Chancenverwertung – zum Beispiel vom Siebenmeter-Strich – ärgerte Mättler ein wenig. Allein sechsmal führte ein Strafwurf nicht zum Erfolg. "Der Ball war zwar harzig, die Versuche zum Teil aber auch gar nicht gut geworfen", so der Gastgeber-Coach.

Es spielte keine Rolle, bereits zur Pause lagen die Ortenauerinnen deutlich mit sieben Treffern vorne. Über 21:8 (38.) und 26:14 (49.) schritt die Mättler-Truppe unbeirrbar voran, während die SG-Reserve zunehmend zerfiel. Friesenheim absolvierte leistungstechnisch betrachtet nicht seinen stärksten Saisonauftritt, dennoch war das gezeigte Niveau trotz einiger Fehlversuche deutlich zu hoch für die am Ende im zweistelligen Abstandsbereich abgestraften Gäste. "Wir spielen eine starke Runde bisher, aber daran müssen wir jetzt auch in den kommenden Begegnungen arbeiten, um dieses Niveau weiter gehen zu können", mahnte Trainer Mättler. Friesenheim: Uhl, Mättler, Läßle; Meßner 4, Böhnemann 8, Braun 1/1, D. Tafa 4, Baumgärtner 2, Lackermeier 1, Arlinda Tafa, Griebenow 7, Adelina Tafa 3, Meier 4. (tom). SV Schutterzell – SG Willstätt/Auenheim 24:19 (9:9). Spielerisch konnten die Gastgeberinnen nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Allerdings musste SV-Trainer Manfred Kurz neben den Langzeitausfällen auch auf Christiane Heitzmann und Lucy Cayment verzichten, zudem ging Judith Herrmann grippegeschwächt ins Spiel. In der ersten Hälfte entwickelte sich das erwartete Spiel auf Augenhöhe, in dem Schutterzell Vorteile hatte, sich aber wie beim 5:5 (20.) nicht vom Gegner lösen konnte. "In der Abwehr war es ordentlich, offensiv jedoch gerade in den ersten 15 bis 20 Minuten zäh, wir haben uns schwer getan. Chancen waren da, wir sind aber zu oft an den guten SG-Torfrauen gescheitert", befand Kurz.

Im zweiten Abschnitt waren es dann erneut die Gastgeberinnen, die mutiger agierten, gegen einen Kontrahenten, der ihnen in den vergangenen Jahren selten lag. Über 14:11 (38.) gelang es dem Riedverein allmählich, Fahrt aufzunehmen, etwas Abstand zu gewinnen und sich zunehmend zu befreien. "Wir haben viel über Tempo gelöst, einfache Treffer erzielt und das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle bekommen. Gerade die Außenpositionen waren ein wichtiger Baustein, haben uns einige Treffer ermöglicht", zeigte Manfred Kurz auf. Am Ende hätte Schutterzell sogar höher gewinnen können. Schutterzell: Reichenbach, Sutter; Späth, Himmelsbach 1, M. Bläsi 3, Riemer 1, Kira Schrempp, Frick, Herrmann 10/4, Kim Schrempp, A. Bläsi 5, Schwendemann 4, Hierlinger, Schnebel. (smü). TuS Altenheim - ASV Ottenhöfen 34:26 (16:10). Nach fünf sieglosen Partien haben die Altenheimerinnen am Wochenende mal wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Mit Carmen Morrone konnte der TuS neben Melanie Frenk eine weitere routinierte Spielerin reaktivieren. Bis zum 4:4 verlief das Spiel ausgeglichen, ehe die Gäste erstmals zwei Tore zum 6:4 vorlegen konnten. Bis zum 8:6 hielt der ASV die knappe Führung, doch Altenheim glich zum 8:8 aus und konnte selbst das 9:8 erzielen. Nach einer Auszeit beim Spielstand von 11:9 für die Gastgeberinnen, stellte Martin Valo die Deckung seiner Mädels um, was auch zu fruchten schien. Altenheim stand fortan besser in der Defensive.

Nach dem Seitenwechsel standen die Altenheimerinnen weiter engagiert auf dem Spielfeld und trafen zweimal in Folge zum 18:10. Zwar schlich sind in der Folge ein wenig der Schlendrian ein, auf mehr als vier Tore ließ man den Tabellenfünften aber nicht mehr herankommen. "Endlich wurde die Mannschaft für ihre Mannschaftsleistung und Einstellung belohnt", freute sich TuS Trainer Martin Valo. "Auf diesen Erfolg müssen wir in den nächsten Wochen aufbauen und weitere Punkte holen", so Valo weiter. TuS: Teufel, Nautascher 5, Hörnig 8/1, Heini 2, Boos 3, S. Wurth, Morrone 2, Dolch 1, Frenk 4, L. Wurth, Sterner, Manßhardt 1, Szill 8/6

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