Altdorf Bußgeld für Falschparker gefordert

 Foto: Lahrer Zeitung

Themen der jüngsten Altdorfer Ortschaftsratssitzung beschäftigte sich bei seiner jüngsten Sitzungwaren die Parkplatzsituation zwischen Adler- und Schlossplatz, die Gestaltung des Friedhofs und die Sicherung des Schulwegs.

Altdorf. Entlang der Straße zwischen Adler- und Schlossplatz sind Parkplätze markiert. Eine Ausweichbucht von acht Metern Länge wurde ausgespart. Eine verkehrsrechtliche Regelung durch Schilder fehlt – bei Verstößen können deshalb keine gebührenpflichtigen Verwarnungen ausgesprochen werden. Die Markierungen werden nicht beachtet. Ortschaftsrat Michael Goldschmidt verlangt Abhilfe: "Ohne finanzielle Konsequenzen können wir die Markierungen auch wieder mit Teerfarbe überstreichen". Bußgeld koste es nur, wenn drei entsprechende Verkehrszeichen montiert werden, so Ortsvorsteher Andreas Kremer. Er war gegen die Beschilderung: "Die nötigen Tafeln sind überdimensioniert, zudem ist die jetzige Situation den Verkehrsteilnehmer durchaus zumutbar". Nach der Diskussion sprachen sich fünf Ratsmitglieder für die Beschilderung aus, vier dagegen und zwei enthielten sich.

Zur Unterstützung des Rats gibt es auch in der neuen Legislaturperiode eine Friedhofskommission beratender Bürger. Der Rat wird dabei vom Ortsvorsteher und Marianne Wieber vertreten. Kremer war bei einer Gesprächsrunde der Friedhofskommisson dabei. Der Friedhof soll aufgepeppt werden soll. Die Lücken zwischen den Gräbern sollen mit kurzfristigen Bepflanzungen, Rollrasen und Bänken gefüllt werden. Als gelungen wird das gärtnergepflegte Grabfeld bewertet. "Anfragen nach dem Grabfeld werden gestellt. Eine Beisetzung fand dort bereits statt", so Kremer. Eine Bereicherung ist die Blumenwerkstatt der Lahrer Werkstätten neben dem Friedhof.

Ungelöst ist die Forderung nach einem sicheren Schulweg beim Ausgang des "Gäßles" auf der Kuppe der Eugen Lacroix-Straße. Ob Klemmfix-Signal, Poller, Straßenmarkierung oder Aufpflasterung – bei jedem der schnellen Vorschläge sah der Rat Nachteile. Jetzt soll sich die Verkehrsschau wieder damit beschäftigen. "Vielleicht haben die Experten einen guten Vorschlag", so die Räte.

Zur Münchgrundhalle teilte Kremer mit, dass die Vorbereitung zu den Ausschreibungen der ersten Gewerke laufen. Ziel ist ein zeitnaher Baubeginn nach dem Abbruch. Schwierig ist es, einen konkreten Zeitplan zu erstellen. "Die Firmen sind ausgelastet und jede vorschnelle Wasserstandsmeldung kann falsch sein", so der Ortsvorsteher.

Erfolgreich war Ortsvorsteher Kremer auf der Suche nach alternativen Trainings- und Spielorten für die Vereine. "Zwar ist noch nicht alles unter Dach und Fach, aber es sieht gut aus", so Kremer, der in dem Zusammenhang Ortsvorstehern und Bürgermeistern benachbarter Ortschaften und Gemeinden für ihre Unterstützung dankte.

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