Wolfach/Kinzigtal/Schutterwald (hgh). Bei der Begegnung anlässlich der Weihe des neuen Jakobussteins im Juli vorigen Jahres in St. Ramon hat Bürgermeister Thomas Geppert den Leiter der Kinzigtäler Jakobusfreunde, Gerhard Junker, zu einem Gespräch in das Wolfacher Rathaus eingeladen.

Gerhard Junker informierte über die Aktivitäten der Kinzigtäler Jakobusfreunde. Seit drei Jahren leitet der Schutterwälder als Nachfolger des im vergangenen Jahr verstorbenen Initiators des Pilgerwanderweges, Kurt Klein, den Arbeitskreis. Wichtig ist ihm dabei das Zusammenwirken aller Beteiligten. Bürgermeister Geppert zeigte sich angetan vom Engagement derer, die sich ehrenamtlich im Einvernehmen mit den Wegewarten des Schwarzwaldvereins um die Ausschilderung der Wegetappen von Loßburg bis nach Kehl kümmern. In Eigeninitiative ist auch der von Kurt Klein verfasste Wanderführer neu aufgelegt und gedruckt worden. Er soll auch vom Wolfacher Verkehrsamt angeboten werden.

Beide waren sich darüber einig, dass das Wandern im touristischen Angebot des Kinzigtals eine wichtige Rolle spielt. Dabei dürfte das Pilgerwandern eine besonders interessante Facette des Kennenlernens der Kulturgüter, wie Kirchen und Kapellen, der Region bedeuten.

Erst vor knapp zwei Wochen weilte eine Gruppe von über siebzig Jakobusfreunden aus Schutterwald im Osterbach, um einen Abschnitt des Jakobusweges gemeinsam zu beschreiten. Mit Pfarrer Reinhold Killig aus Schutterwald hatten sie anschließend im Käppele eine Jakobusandacht gefeiert.

Gerhard Junker lud Bürgermeister Geppert zur Teilnahme am Jakobifest auf St. Jakob ein. Eine freundschaftliche Verbindung pflegen die Jakobusfreunde mit Pfarrer Hannes Rümmele, der vor seinem Dienstantritt als Leiter des Seelsorgeeinheit an Wolf und Kinzig als Vikar in der Pfarrei St. Jakob in Schutterwald gewirkt hat.