Rund 500 Demonstranten fanden sich am Samstag in Straßburg zusammen, um die Abschaltung des Atomkraftwerks im französischen Fessenheim zu fordern und um an Fukushima zu erinnern. Dutzende von ihnen schoben Kinderwagen mit gelben Tonnen und dem Warnzeichen für atomare Strahlung. "Das sollen wir unseren Kindern als Müll vererben? Eine Schande und eine Todsünde für unsere Generation", hieß es auf mitgeführten Plakaten in französischer und deutscher Sprache. Neben Elsässern befanden sich auch Demonstranten aus dem Breisgau und aus der Ortenau unter den Teilnehmern der Demonstration, die am Sonntag in Fessenheim fortgesetzt wurde. "Radioaktivität kennt keine Grenzen. Atomkraftgegner auch nicht", erklangen die Rufe.