Nach 13 Jahren als Vorsitzender hat Mathias Janssen sein Amt im Historischen Förderverein Schwanau abgegeben. Für ihn übernimmt Hans Weide. Bei der Hauptversammlung wurde auf ein bewegtes Jahr zurückgeblickt.

Nonnenweier. Nahezu jeden Monat hat der Verein eine Veranstaltung in petto. Im vergangenen Jahr waren das unter anderem ein Tanz in den Mai mit DJ Casi, eine Schnaps- und Likörprobe mit Lutz Weide, Vorträge über Honigbienen und Neuseeland oder auch das Kesselfleischessen und Mundartabende. Erfolgreich war auch der weihnachtliche Abend mit den "Sentimental Twins".

Jahr für Jahr locken die vielfältigen Veranstaltungen die Besucher an. Hierbei lassen die Besucher alte Zeiten aufleben oder genießen das Beisammensein. Hin und wieder gibt es auch Leckereien aus der Küche – so ging insbesondere ein Dank an das Küchen- und Serviceteam, das bei Veranstaltungen immer vorne mit dabei ist.

Da der Vorsitzende Janssen frischgebackener Vater von Zwillingen ist und dem Nachwuchs mehr Zeit widmen möchte, gab er nach 13 Jahren sein Amt ab. "Der Verein ist in einem guten Fahrwasser", sagte Janssen, dem es sichtlich schwer fiel, das Amt niederzulegen. Gleichzeitig betonte er die Wichtigkeit der Veranstaltungen, da diese für viele der 197 Mitglieder Anlaufpunkte seien. Nicht nur, um sich zu informieren, sondern auch um in geselliger Runde zu sein.

Thomas Matt zum Stellvertreter gewählt

Als Nachfolger für Janssen wurde Hans Weide gewählt. Er möchte das Amt jedoch vorerst nur für zwei Jahre übernehmen, damit im regulären Turnus ein neuer Vorsitzender gewählt werden kann. Als Gründungsmitglied sei es für ihn selbstverständlich, diese Zeit zu überbrücken, gleichzeitig sagte er jedoch, dass sowohl er, als auch Schriftführerin Ursula Weber und Rechnerin Monika Hauger bei der kommenden Wahl nicht wieder zur Verfügung stehen würden. Für Weide, der bislang stellvertretender Vorsitzender war, rückte Thomas Matt nach. Auch er möchte sich die Arbeit im Vorstand für zwei Jahre anschauen.

Janssen wurde für seine 13 Jahre als Vorsitzender von Weide geehrt und gleichzeitig zum Ehrenmitglied ernannt. "13 Jahre als Vorsitzender – das ist eine Ehrung wert", so Weide. Er lobte Janssen für dessen lockere Art und dankte ihm dafür, dass er immer da war. Der scheidende Vorsitzende sicherte zu, dass er dem Verein nicht den Rücken kehren, sondern bei so vielen Veranstaltungen wie möglich dabei sein wird.

Für dieses Jahr hat sich der Historische Förderverein einmal mehr ein volles Programm überlegt. Unter anderem stehe wieder der Tanz in den Mai, ein Vortrag über den Maler Richard Ziegler, aber auch ein Rundgang durch das jüdische Nonnenweier auf der Agenda. Auch das Sommerfest und ein Filmabend mit Otto Hansert sind bereits vorgemerkt.