Nonnenweier. "Nun ist Schluss für mich – nach 33 Jahren sollte man für die jüngere Generation Platz machen", waren die Worte, mit denen sich Fritz Fischer aus dem Ortschaftsrat verabschiedet hat. Schweren Herzens wurde der sichtlich gerührte Fischer verabschiedet. Nach dem formellen Beschluss, dass er aufgrund seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Ortschaftsrat aus dem Gremium ausscheiden darf, gab es Worte zum Abschied von Ortsvorsteherin Dagmar Frenk und dem dienstältesten Ratskollegen Reinhard Frenk.

Man soll aufhören, solange es noch Spaß macht, das war der Beweggrund für Fischer, sich von seiner kommunalpolitischen Tätigkeit nach 33 Jahren zu verabschieden. Nur schweren Herzens ließ die Ortsvorsteherin Fischer gehen, der selbst einmal den Vorsitz des Ortschaftsrats inne hatte. In einer kleinen Präsentation hatte Frenk einige Bilder von Fischer zusammengestellt, die ihn charakterisieren.

Passend dazu hatte sie auch einige Stichworte, die Fischer beschrieben. "Stimmenkönig", "Gönner der Vereine" und "Berufsoptimist" waren Worte, die das scheidende Ratsmitglied umschreiben sollten. Schließlich war Fischer immer mit den Stimmen Spitzenreiter, besuchte zahlreiche Vereinsfeste und sah immer das Positive.

Als Nachfolgerin wurde Ulrike Schätzle vereidigt. Sie hat auf der Liste die meisten Stimmen und darf somit nachrücken. Am Montag wurde Fischer auch im Rahmen der Gemeinderatssitzung von seiner Tätigkeit als Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter verabschiedet. Für ihn rückt Michael Krenkel aus Allmannsweier in den Gemeinderat nach.