Ringsheim. Die Ringsheimer Vereinsgemeinschaft feiert im kommenden Jahr vom 19. bis 21. August das 40. Wein- und Gassenfests. Das soll eine ganz besondere Veranstaltung werden, wie bei der Sitzung der Vereinsvorstände im "Bahnhöfle" zu hören war.

Dass das Fest seit 40 Jahren immer in der Ortsmitte stattfand und auch weiter stattfinden soll, entspringt einer positiven Beziehung der Ringsheimer Vereine mit der Dorfgemeinschaft. Das sei nicht selbstverständlich, betonte Bürgermeister Heinrich Dixa immer wieder.

2017 gibt es mehrere Höhepunkte im Ort: Jubiläum des TuS und Bürgermeisterwahl

Manfred Weber gab eine persönliche Einschätzung zum Verlauf des Wein- und Gassenfests diesen Jahres, dessen Eröffnung am Samstag komplett verregnet war. An den beiden Folgetagen habe sich das Wetter jedoch von der guten Seite gezeigt. Das Bulldogtreffen, das in Oberhausen am selben Wochenende stattfand, habe sich in Ringsheim bei den Besucherzahlen bemerkbar gemacht. Das Kinderprogramm sei gut angenommen worden. Weber verwies darauf, dass die Umlagekosten für die Vereine gestiegen seien. In diesem Jahr lagen diese bei rund 6830 Euro, die nach einem festgelegten Schlüssel von den Vereinen zu erbringen sind. Klagen über fehlenden Umsatz gab es vonseiten des DRK-Ortsvereins. Die Doppelbelastung als Standbetreiber und im Sanitätsdienst überfordere den Verein. Man werde erneut prüfen, ob eine weitere Teilnahme noch möglich sei.

Mit der Planung des kommenden Jahres werde man bald beginnen, so Weber. Spannend wird es ohnehin, denn neben dem 40. Gassenfest sind einige wichtige Ereignisse im Veranstaltungskalender zu berücksichtigen. Der TuS plant für 2017 ebenfalls eine große Jubiläumsveranstaltung, hinzu kommen die Bundestagswahl sowie die Bürgermeisterwahl.