Oberligist VfK Mühlenbach hat als aktueller Tabellenfünfter nur zwei Punkte Rückstand auf Rang drei, aber auch wenig Luft nach unten im dicht gedrängten Mittelfeld.

Gegen den KSK Furtwangen sollen deshalb weitere zwei Punkte auf das Habenkonto gebucht werden. Schließlich ist aus dem Vorkampf noch eine Rechnung offen. Ohne Alexandru Petcu und Bernd Burger kassierten die Mühlenbacher an der Breg eine 16:22-Niederlage. Das Vorhaben ist alles andere als einfach.

Im Aufgebot der Gästestaffel tummeln sich mit Raphael Reis, Ionut-Georgian Hamzu, Kevin Reuschling, Sascha Weinauge, Felix Pfaff und Jan Furtwängler ein überaus starkes Sextett. Da müssen die Mannen um VfK-Trainer Patrick Schwendemann ordentlich dagegen halten. Er selbst muss wohl den stämmigen Albert Qorraj aus dem Weg räumen, da ihm Furtwängler im Schwergewicht gefährlich werden kann. Auch Petcu hat mit Hamzu eine dicke Nuss zu knacken. Die größeren Chancen des Mühlenbachers liegen eher stilartfremd in der Klasse bis 57 kg gegen Reis. Burger braucht sich gegen Reuschling nicht zu verstecken, muss aber auf die Schleudergriffe des Furtwangeners aufpassen. Paul Vollmer darf sich dagegen auf Mike Kromer freuen, der ihm im Vorkampf beim 16:0-Überlegenheitssieg keinerlei Probleme bereitete. Auch Simon Volk sollte gegen Marcel Wolber die Matte wieder als Sieger verlassen.

Ob es überall zu den prognostizierten Einzelduellen kommt, ist allerdings noch fraglich. Beide Trainer haben die Möglichkeiten zum Variieren, um die für sie beste Konstellation herauszufiltern. Ausschlaggebend in diesem Duell kann zum anderen die Tagesform sein. Kampfbeginn in der Gemeindehalle Mühlenbach ist am Samstag um 20 Uhr.