(tom). HTV Meißenheim – TB Kenzingen (Samstag, 20 Uhr). Das Pokalspiel in Schutterwald diente aus Meißenheimer Sicht unter der Woche als Vorgeschmack für den kommende Woche anstehenden Ligavergleich der Teams.

Zuvor muss der Riedverein (Platz acht/10:12 Punkte) aber erst einmal in heimischer Halle gegen routinierte Kenzinger ran. HTV-Trainer Frank Ehrhardt steht in jedem Fall wieder ein voller Kader zur Verfügung. Den Oberligaabsteiger und sein schwer einschätzbares Leistungsspek­trum umschreibt Ehrhardt so: "Kenzingen ist eine der erfahrensten Mannschaften der Liga."

Nach jüngst drei Spielen ohne Niederlage wollen die Gastgeber daran anknüpfen und gegen den TBK gewinnen. Der Aufsteiger zeigt sich taktisch variabel, will gerade gegen die mitunter grenzwertige Körperlichkeit der Breisgauer bestehen. "Das lässt sich gut umgehen, indem man eine gute Abwehr stellt, aufs Tempo drückt und klare Abschlüsse setzt. Das ist unser Ziel", unterstreicht Frank Ehrhardt. Die Gäste (Platz neun/9:11) überraschten vergangene Woche mit dem Heimsieg über Oberkirch. Von Krise war beim TBK, der unter anderem aufgrund seines diesmal wieder größeren Kaders einige Leistungsprozente draufpacken konnte, plötzlich keine Rede mehr. Kenzingen ist eine völlig unberechenbare Größe in der laufenden Runde.

(tom). TV Oberkirch – TuS Altenheim (heute, 20.30 Uhr). Mit sechs Siegen in Serie und der Tabellenführung (16:6 Punkte) reist der TuS Altenheim heute Abend ins Rench­tal. Gegner Oberkirch ist zwar – gerade nach der Niederlage in Kenzingen vergangene Woche – mit aktuell gleich drei Pleiten in Serie etwas gerupft worden. Doch trotz aktuell nur Rang sechs (12:12) ist mit dem TVO gerade in eigener Halle immer zu rechnen. "Die Saison zeigt, dass jeder jeden schlagen kann. Für uns ist die Drucksituation in dieser Form neu. Aber wir werden sie meistern", sagt Oberkirchs Co-Trainer Wolfgang Roll optimistisch.

Gerade die Offensiv-Achse um den nach Sperre wieder mitwirkenden Tomislav Berberic, Timo Roll oder Spielertrainer Stephane Robin ist aus Altenheimer Sicht zu beachten. "Wir können nach den jüngsten Leistungen selbstbewusst nach Oberkirch fahren. Klar ist aber auch, dass die Mannschaft wieder eine ähnlich engagierte und leidenschaftliche Leistung auf den Platz bringen muss wie zuletzt gewohnt. In Oberkirch brauchen wir gerade in der Defensivarbeit einmal mehr Beweglichkeit, Reaktionsschnelligkeit und Willen", umreißt TuS-Trainer Timo Heuberger die Ausgangslage für seine Mannschaft. In personeller Hinsicht herrscht bei den Gästen kein Grund zur Klage. Heuberger kann auf seinen bewährten Kader setzen, lediglich Gerry Sutter wird fehlen.

(lb). TuS Steißlingen – TuS Ottenheim (Samstag, 18 Uhr). "Steißlingen ist sicherlich nicht unsere Messlatte, an der wir uns orientieren müssen", sagt Ottenheims Trainer vor der schweren Aufgabe am Bodensee gegen ambitionierte Gastgeber. Dennoch will sein Team versuchen, Punkte mitzunehmen. Die personelle Situation hat sich zur Vorwoche allerdings kaum verändert. Hannes Emrich, der am Bodensee studiert, wird zum Team stoßen, hat wie viele andere aber nicht am Mannschaftstraining teilnehmen können. Seine Verstärkung tut dem Kader trotzdem gut. Hasemann hat an Steißlingen gute Erinnerungen, dort hatte er Ottenheim zum ersten Mal als Trainer betreut und konnte gleich ein Unentschieden erkämpfen.

Die Gastgeber haben bis vor Kurzem einen Top-Saisonstart mit 14:2 Punkten hingelegt. Zuletzt setzte es jedoch zwei Niederlagen in Folge und der Motor geriet ins Stottern. In eigener Halle gab sich Steißlingen bisher allerdings keine Blöße. Für Ottenheim ist es das letzte Spiel vor Weihnachten. "Wir sind froh über die kommende Pause, die zur Regeneration dienen muss, um in der Rückrunde wieder angreifen zu können. Am Samstag werden wir uns nicht schonen", so Hasemanns Kampfansage. Die Ried-Sieben fährt mit dem Bus nach Steißlingen und hofft auch auf die Unterstützung der mitreisenden Fans.