(tom). Damen: TV Lahr – SF Eintracht Freiburg (Samstag, 18 Uhr). Nach der Übernahme der Tabellenführung arbeiten die Gastgeber (16:0 Punkte) in der Rheintalhalle daran, ihre Position gegen einen Vertreter aus dem Mittelfeld zu verteidigen.

Die Freiburgerinnen belegen Rang sechs (8:10), behaupteten sich jüngst in eigener Halle erfolgreich gegen die Reserve der SG Kappelwindeck/Steinbach. Worauf wird es in erster Linie ankommen am Samstag? Von der generellen Ausgangslage verändert sich aus Lahrer Sicht nicht allzu viel, sagt Trainer Gregor Roll. "Wir müssen weiter auf uns schauen, die Favoritenrolle annehmen und darauf aus sein, unser Spiel zu verbessern und die eigene Fehlerquote zu minimieren", unterstreicht der ehrgeizige Lahrer Übungsleiter.

Roll freut sich nicht nur über seine individuell stark besetzte erste Sechs, sondern vor allem auch über die Fortschritte, die die sogenannte "zweite Reihe" in immer besserem Maße beiträgt. In der Liga sieht er die SG Muggensturm/Kuppenheim ungeachtet des vergangenen Wochenendes als weiter ambitionierten zweiten Kandidaten für Meisterschaft und Relegationsrang. "Das Bild vom Jäger und Gejagten finde ich nicht passend. Muggensturm und wir sind die beiden stärksten Teams in dieser Liga", betont er. Heißt übersetzt: Beide Kontrahenten werden die beiden ersten Plätze bei normalem Verlauf unter sich ausmachen. Dazu gehört, dass sich keiner von beiden Ausrutscher erlaubt. Auch deshalb betont Roll, der gegen Freiburg auf den zuletzt bewährten Kader setzt: "Wir müssen wach, konzen­triert und zielgerichtet sein, um gegen Freiburg erfolgreich sein zu können."