Damen: TSG Ketsch II – TuS Ottenheim (Sonntag, 18 Uhr). Mit ausgeglichenem Punktekonto starten die Ottenheimerinnen (Platz neun/11:11 Punkte) in die beiden ausstehenden Begegnungen des Kalenderjahrs.

(tom). Auswärts führt der Weg zunächst zum Bundesliga-Unterbau der TSG Ketsch (Platz drei/15:5). Der Aufsteiger ließ in der Vorwoche erfolgreich die TS Ottersweier hinter sich, was allerdings keine Sensation darstellt. "Dass Ketsch mit seiner jungen Mannschaft oben mitspielt, ist nicht verwunderlich. Der Verein betreibt seit vielen Jahren schon eine exzellent funktionierende Jugendarbeit, profitiert in der Bundesliga davon immer wieder", schildert Jochen Baumann vom Ottenheimer Trainerteam.

Die Aufgabenstellung für den TuS wird am Wochenende zu später Spielzeit einmal mehr vergleichsweise schwer. Zielsetzung müsse laut Baumann sein, dem Kontrahenten möglichst wenige Freiräume für den Gegenstoß zu lassen. Könne die TSG in den Positionsangriff gezwungen werden, könne der Gast auf eine Chance hoffen. Allerdings stehe der Kontrahent auch nicht ohne Grund unter den drei besten Mannschaften der Oberliga Baden-Württemberg. Hinzu kommt beim TuS, "dass wir derzeit personell den einen oder anderen Abstrich machen müssen", so Baumann.

Für die Mannschaft bestehe dennoch weder Freibrief noch Alibi, da in der aktuellen Situation jedes Spiel wichtig sei. "Wir gehen mit der Situation um, wollen auch Ketsch das Leben schwermachen", sagt Baumann. Louisa Gruber wird nicht mitwirken. Einige Spielerinnen sind darüber hinaus erkältungsbedingt noch etwas angeschlagen, sollen aber auflaufen können.