(fis). FV Sulz – SV Oberwolfach (Sonntag, 14.30 Uhr). Nach zuletzt zwei Siegen in Folge scheint die Leistungskurve des FV Sulz wieder ein wenig nach oben zu zeigen. Im letzten Spiel vor der Winterpause gibt der Tabellensechste SV Oberwolfach seine Visitenkarte an der Stellfalle ab.

Die Hausherren gewannen am vergangenen Spieltag in Unterharmersbach. "Das waren mit Blick auf den Spieltag wichtige drei Punkte. Am Schluss wäre ein Remis sicher gerecht gewesen. Aber in der ersten Hälfte hatten wir unsere Vorteile", so FVS-Trainer Reiner Heitz. Ein wenig aus dem Fahrwasser gekommen ist dagegen Kontrahent SV Oberwolfach. Die Gäste haben nach zuletzt zwei Heimniederlagen den Anschluss an die vorderen Plätze verloren und stehen beim FV Sulz unter Druck. "Oberwolfach ist immer ein starker Gegner. Dennoch wollen wir den Heimvorteil nutzen, um nochmals einen Dreier zu landen", so Heitz.

(fis/tom). SF Ichenheim – FSV Seelbach (Sonntag, 14.30 Uhr). Nach zwei Niederlagen gegen die Spitzenteams Oberharmersbach und Willstätt hoffen die Hausherren nun wieder auf drei Punkte. Die SFI mussten zuletzt einige Gegentore hinnehmen, Trainrer Christian Thau sagt jedoch: "Klar sind acht Gegentore eine Menge Holz. Aber das war gegen zwei Spitzenteams der Liga. Da kann ich meiner Mannschaft absolut keinen Vorwurf machen." Im Heimspiel gegen Seelbach will er mit seiner Elf nochmals Gas geben. "Wir wollen zum Jahresabschluss im Heimspiel wirklich alles abfragen, um die Punkte in Ichenheim zu behalten." Alle Mann wollen noch einmal auf die Zähne beißen, auch die angeschlagenen Akteure.

Der letzten Seelbacher Begegnung des Kalenderjahrs gingen gegen Rust vergangene Woche einmal mehr personelle Hiobsbotschaften voraus. Andreas Himmelsbach, Fabian Kloos, Daniel Wei­chert, Nikolai Beneke, im Spiel dann auch noch Sascha Roth – das waren dann doch einige wichtige Ausfälle zu viel. In Ichenheim, beim ehemaligen Verein von FSV-Trainer Markus Lach, sollte nochmals gepunktet werden, um nicht mit einem noch größeren Druck in die Winterpause gehen zu müssen. Dabei ist die satte 3:7-Niederlage aus dem Hinspiel in Erinnerung geblieben. Ein Aspekt, der allein schon dafür sorgen müsste, auf Seelbacher Seite zusätzliche Prozentpunkte an Motivation freizusetzen. Die Leistungskurven beider Teams näherten sich allerdings zuletzt einander an. Beide weisen aus den jüngsten fünf Partien jeweils nur einen Sieg auf. Immerhin besteht bei den Gästen die Hoffnung, dass sich die personelle Misere wieder etwas mehr zum Freundlichen hin entwickelt. "Wenn es gut läuft, könnten alle fünf Ausfälle der Vorwoche am Wochenende wieder zur Verfügung stehen", so Seelbachs sportlicher Leiter Patrick Toth.

(fis/jos). SV Rust – SC Lahr II (Sonntag, 14.30 Uhr). Vom Papier her ist das Duell in Rust eine klare Sache für die Hausherren, die bereits im Hinspiel mit 4:0 dominierten. Doch SVR-Spielertrainer An­dreas Grüninger warnt: "Lahr hat aus den vergangenen drei Spielen sieben Punkte geholt. Wir werden deshalb einen Teufel tun und den Gegner unterschätzen. Aber natürlich wollen wir vor heimischer Kulisse nochmals alles in die Waagschale werfen, um die drei Punkte zu holen." Die Aufstellung wird wie so oft in dieser Saison zur Lotterie. Denn erst am Wochenende weiß Grüninger, wer zur Verfügung steht – ein Manko, das der Übungsleiter für die Schwankungen in dieser Halbserie mitverantwortlich macht.

Abseits des Rasens haben die Ruster bekanntgegeben, dass David Teschner künftig das Amt des sportlichen Leiters übernehmen wird. An­dreas Sehrer, der das Amt bislang zusätzlich neben dem des Vorsitzenden ausübte, sagte: "Wir sind froh, dieses wichtige Amt mit einem ehemaligen Spieler und Kapitän besetzen zu können. Mithilfe der Erfahrung von Teschner ist der SVR nun optimal besetzt."

(mat). SV Oberschopfheim – FV Ettenheim (Sonntag, 14.30 Uhr). Die Gäste haben zuletzt zum ersten Mal in der Saison hinten die Null gehalten. Mit einem Erfolg bei Aufsteiger Oberschopfheim will der FVE den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen. Zudem wollen sich die Rohanstädter für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und das neu erlangte Selbstvertrauen auf den Platz bringen. "Ein Sieg gegen den starken Aufsteiger und wir hätten den Anschluss an das untere Mittelfeld wieder hergestellt. Das ist unser Ziel", so FVE-Coach Torsten Griesbaum.