(ps). TV Willstätt – HGW Hofweier (heute, 20.30 Uhr). Beide Teams sind mit klaren Zielsetzungen in die Oberligasaison gegangen: Aufstiegsplätze beim TV Willstätt, Nichtabstieg für den HGW Hofweier.

Mit Rang zehn und sechs Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz sieht der TV Willstätt das Saisonziel aber mehr gefährdet als das bei den Gästen der Fall ist. Sicherlich trauert man in Hofweier auch dem einen oder anderen Punkt nach. Aber was das Team in einzelnen Partien an Einsatz und Emotionen abgerufen hat, verlangt höchste Anerkennung.

Im Derby sind die Rollen klar verteilt. Auf der einen Seite die Gastgeber, deren Kader mit Akteuren gespickt ist, die als Einzelspieler über große Qualitäten verfügen. Dass die Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf keinesfalls den Erwartungen gerecht werden konnte, steht aber außer Frage. Hofweier hat trotz des Ausfalls absoluter Leistungsträger wie Timo Spraul oder Nebosja Nikolic noch in keiner Partie enttäuscht.

Weiterhin verzichten muss Hofweier auf den erkrankten Maximilian Schulz. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lukas Schade, dessen Ellbogen am Wurfarm Pro­bleme bereitet. Freuen dürfen sich die Hofweierer Zuschauer auf Marko Bures, der in Willstätt erstmals im Dress des HGW auflaufen wird.

Die Gäste haben nichts zu verlieren. Ganz im Gegensatz zu Dragan Markovic und seinen Leuten, von denen alle erwarten, dass sie der Favoritenrolle gerecht werden.