Meißenheim. Ein turbulentes Jahr liegt hinter dem HTV Meißenheim, wie der Vorsitzende Siegfried Zürcher betonte. Nicht nur in sportlicher, sondern auch in finanzieller Hinsicht hat sich einiges bewegt.

"Die Realität hat uns schnell eingeholt", sagte Zürcher im Hinblick auf die sportlichen Erfolge und Misserfolge im vergangenen Jahr. Nicht nur die erste Mannschaft stieg aus der Klasse ab, sondern auch die A-Jugend, die in der höchsten Klasse, der Bundesliga spielte, musste wieder absteigen. Ein Abstieg, der seine Spuren hinterließ und zu dem Jugendwart Bernd Zürcher nicht mehr zu sagen hatte, als dass es in der Presse bereits genug Informationen gab. Zürcher dankte noch allen Helfern beim Weihnachtsmarkt und beim Rasenturnier im Sommer.

153 Jugendliche gehen auf Torejagd

Michael Labusch gab einen Überblick über die sportlichen Ergebnisse der Senioren. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blickten die Sportler auf das vergangene Jahr zurück. Der Fünf-Jahres-Plan konnte nur teilweise erfüllt werden, wie Labusch betonte. Er gab einen kurzen Abriss über die Platzierungen der Mannschaften. Ebenso tat dies der Jugendwart Bernd Zürcher. Insgesamt 153 Jugendliche gingen für den HTV Meißenheim auf Torejagd und konnten zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Besonders hob der Jugendwart auch die 21 Minis hervor, die bei den Minispielfesten mit Eifer dabei sind.

Aus dem Finanzbereich musste Kassenwart Jürgen Wilhelm erneut von einem Minus berichten. Dieses resultiert jedoch größtenteils aus den Mitgliedsbeiträgen, die erst zu Beginn diesen Jahres eingezogen wurden und somit nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind. Gleichzeitig schnitt er auch das Thema Rückläufer an, häufig käme es vor, dass Beträge zurückgebucht werden, da die Kontodaten nicht stimmen. Oft falle dazu noch eine Strafgebühr für den HTV an.

Im Jugendbereich denkt der Vorstand über eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge nach. Bei der Hauptversammlung gab es ein nahezu einstimmiges Meinungsbild, dass eine Anpassung gerechtfertigt sei und dies auch eine Form der Wertschätzung der Jugendarbeit sei. Außerdem fallen auch im Jugendbereich hohe Kosten an, da die Spieler mit den HTV-Bussen zu den Spielen gefahren werden. Derzeit bezahlen Minis zehn Euro jährlich, Jugendliche bis 18 Jahre müssen 35 Euro für ihre Mitgliedschaft zahlen.