Mahlberg. Neue Impulse will der Mahlberger SPD-Ortsvereinsvorsitzende Peter Textor setzen. Demnächst starten er und sein Vorstandsteam den "Roten Stammtisch". Einmal im Monat will Textor zum Diskutieren in das Gasthaus Sonne einladen. Die Termine sollen über die Presse angekündigt werden. Über diese wurde am Mittwochabend bei der Hauptversammlung gesprochen.

Zuvor hatte sich der Vorsitzende über die Kür von Martin Schulz als Kanzlerkandidat gefreut. Er könne ein Zugpferd sein, Textor hofft darauf, "dass wir wieder zu unseren alten Stärken zurückfinden". Kurz und knapp war der Bericht von Schriftführer Helmut Bakenhus ausgefallen. Unter anderem war die Rede von der Teilnahme am Stadtfest. Dort hatten die Mitglieder gemeinsam mit dem Orschweierer Musikzug bewirtet. Wie wichtig die Einnahmen für den SPD-Ortsverein sind, zeigte sich beim Bericht von Rechnerin Maria Frey, die ein ordentliches Plus vermelden durfte.

Die Zusammenarbeit im Gemeinderat, sei zwar nicht immer kritikfrei, aber geprägt von einem fairen und guten Miteinander, so die einleitenden Worte von Bürgermeister Dietmar Benz zu seinem Streifzug durch die Kommunalpolitik. Er berichtete über Themen wie die "zäh fließende" Entwicklung des Baugebiets Orschweier-Nord, Vorhaben aus dem Generalentwässerungsplan und zum geplanten Ausbau der Rheintalbahn.

Benz thematisiert Bahn-Ausbau

"Wir müssen weiter auf der Hut sein", erklärte er dazu. Im Zuge des Neubaus des dritten und vierten Gleises drohe neues Ungemach in der Form, dass die Autobahnraststätte Ost umfahren werden solle. Damit werde die Mahlberger Gemarkung weiter zerschnitten. Anstelle der Umfahrung befürworte man eine Verlegung des Rasthofs. Auch die vorgesehene Ertüchtigung der Bestandsgleise sowie die geplante Überholtrasse zwischen Orsch­weier und Kenzingen waren weitere Themen des Abends.

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender ist Peter Textor, Stellvertreterin Karin Gehrke, Schriftführer Helmut Bakenhus und Rechnerin Maria Frey.