Laue Sommerabende, kühler Wein, unterhaltsame Musik und nette Gespräche: Das alles hat das 41. Bombacher Weinfest ausgezeichnet. Zu Tausenden pilgerten die Festbesucher Richtung Forlenwald.

Bombach. Feiern, erleben, genießen – für viele Menschen ist ein Besuch des Fests am Fuße des Hummelbergs am ersten August-Wochenende ein fester Termin im Freizeitkalender.

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Bombach war für vier Tage im Ausnahmezustand. Bei 28 Geschmacksrichtungen für den Weinliebhaber war für jeden Gaumen etwas dabei. Die Lagen an den Anhöhen zwischen Sommerhalde, Hummelberg und Rammersberg sorgen für alljährliche Weinprämierungen, war Ortsvorsteher Bruno Jägle bei der Begrüßung stolz auf die edlen Tropfen, die allesamt im Ausschank zu finden waren.

Die offizielle Eröffnung nahm die Breisgauer Wein prinzessin Bianca Herbstritt vor. In einer ihrer letzten Amtshandlungen als Weinhoheit erklärte sie das Weinfest für eröffnet. Auch die zahlreiche politische Prominenz war sich einig, dass Bombach seine günstigen Weinbaubedingungen für ein gedeihliches Fest vortrefflich nutze. Die Gemeinschaft der Bombacher Vereine hatte in zahlreichen Einsatzstunden ihre Lauben in eine herrliche Kultur- und Weinlandschaft verzaubert. Bei der Auswahl der Getränke habe man sich von einem Ausspruch des Apostels Paulus leiten lassen: "Trinke nicht mehr Wasser, sondern brauche ein wenig Wein um deines Magens willen".

Auch Bürgermeister-Stellvertreter Günter Krug und der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Urs Dietrich versicherten, dass mit dem Besuch des Weinfests eine gute Wahl der Örtlichkeit und der Quali tätssorten getroffen wurde. Am "Tag des Bieres" biete Bombach das beste Alternativprogramm. Krug fügte scherzend hinzu, er wünsche allen unbeschwertes Festvergnügen, bei dem die alkoholischen Grenzwerte auch ohne Software-Update eingehalten würden.

Gute Stimmung im Tanzpavillon

Mit jeder Stunde wurde es enger auf dem Festgelände. Der Tanzpavillon erfreute sich einer ständigen Belagerung. Dort trat am Freitag "Gin Fizz", am Samstag die Band "Götz N‘ Moritz" auf. Der Festsonntag begann mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel. Nachmittags spielten drei regionale Musikverei ne zur Unterhaltung und abends rockte, wie auch am Schlusstag, "Halbtrocken".

Der Montag war schon immer etwas Besonderes. Auch heuer, als die Organisatoren zum Handwerker-Mittagessen einluden. Danach kamen die kleinen Festgäste beim Kinderprogramm zu ihrem Recht. Die Vereine trugen durch ihr üppiges Speiseangebot wesentlich zum Gelingen bei. Beim Musikverein, der auch die Eröffnung musika lisch untermalte, waren Schnitzel und Pommes gefragt. Der Sportverein hatte wieder seine Hähnchen auf dem Grill gespießt, die Bombacher Räwehupfer brieten Steaks und Fleischspieße, der Freundeskreis Handball bot den Winzerwecken sowie Kaffee und Kuchen feil und der Frauenbund backte frische Waffeln.