Ichenheim. Die Baumentfernungen und Pflanzungen in der Erwin-Baur-Straße sind im Mittelpunkt der jüngsten Ortschaftsratssitzung gestanden. Die Räte hatten sich mit Bauhofleiter Matthias Bross zu einem Vororttermin getroffen. Die Wurzeln der Bäume heben dort teilweise start die Straße an. Deshalb sei es unumgänglich gewesen, den Baumbestand einschließlich der Wurzelstöcke zu entfernen, so Bross.

Vor allem kranke Kirschbäume sind bereits gefällt worden. Während des Vor-Ort-Termins, aber auch bei der anschließenden Sitzung im Rathaus kam die Frage auf, ob anstatt Bäumen auch Sträucher gepflanzt werden könnten. Bross erklärte dass er sich Sträucher gut vorstellen könnte. Die elf Bäume, die im Gebiet der Erwin-Baur-Straße gestanden hätten, müssten als Ausgleichsmaßnahme wieder an anderer Stelle gepflanzt werden. In der Sitzung empfahl Bross standortgerechte Bäume für die Erwin-Baur-Straße. Er schlug vor, nur Bäume mit Säulenform zu pflanzen. Es handle sich um Bäume, mit denen auch Planer und Gärtner bei Wuchseigenschaften, Resistenz und Robustheit gute Erfahrungen gemacht hätten.

Bei den vorgeschlagenen Baumarten ging es etwa um eine resistente Zuchtform der Ulme, Säulenbuchen, Amberbäume oder auch einer schmalkronigen Züchtung eines Gingkobaums. Ortschaftsrätin Sabine Schwärzel (FW) sprach sich dafür aus, Sträucher zu pflanzen, um Vögeln Nistplätze bieten zu können. Die Räte wurden sich nicht einig und beschlossen, das Thema auf die kommende Sitzung zu vertagen.